Krass übertrieben formuliert.
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Den “äußeren Zwang” durch einen “inneren Antrieb”, durch (vermeintlichen) Willen zu ersetzen, gelingt heutzutage fast nur noch der penetranten, schlechten Werbung für überwiegend überflüssige Dinge.
Übrigens meine ich nicht nur den Willen, das Beworbene zu kaufen …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 11.01.2020 Pfefferkuchen zum Frühstück, das Training der Ritterschaft, die Arbeit mit Nadel und Faden.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wenn ich’s kapieren würde…
Beschreibe doch mal ein Beispiel, konkret dich betreffend, bitte!
Zunächst mal gibt es tatsächlich äußere Zwänge, denen ich mich irgendwie unterordnen muß (wenn ich nicht ganz aus „der Gesellschaft aussteigen“ will). Schön wäre es für mich, wenn ich aus diesem äußeren Zwang einen intrinsischen Antrieb machen könnte, also Behördenpapiere tatsächlich ausfüllen würde, weil ich sie ausfüllen möchte, um irgendetwas zu erreichen, nicht also, weil ich sie ausfüllen muß und die Strafe ihrer Nichtausfüllung zB Verlust der existenzsichernden Leistungen bedeutete.
Dann gibt es Werbung, viel Werbung. Und gemeinhin schafft es die doch irgendwie, in Menschen Wünsche und daraus folgend Willen zu erzeugen. (Bei mir eher seltener, weil ich eben nicht das Geld habe, mir solche Wünsche zu erfüllen, und mir deshalb schnell den Wunsch ausrede.)
Dankeschön, lieber Herr Emil, jetzt verstehe ich besser…
Nochwas möchte ich gern wissen: gehörte das Lesen des „Vorwärts“ bei Euch zu den verbotenen Dingen?
Es war ein westdeutsches Presseorgan und als solches nicht zu erhalten. Nirgends. Es war vielleicht nicht verboten, aber doch unmöglich, diese Zeitung zu lesen. Nach der Wende (sogar erst nach dem Anschluß) habe ich einmal einen gelesen …