Nicht die Feder. Nein, nicht die Feder.
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Manchmal fühle ich mich leergeschrieben wie ein Tintenfaß. Nein, nicht nur wie die Feder, die ja eingetaucht werden könnte in irgendein Tintenfaß und die dann wieder etwa drei Zeilen weiter schriebe. Leergeschrieben wie ein leeres Tintenfaß. Da ist nichts mehr, was ich weitergeben kann …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 19.11.2019 waren positiv die Grippeschutzimpfung, die Zeit im Radio, der vegetarische Goulasch (nix anderes als Rosenkohl mit Butter und einem Hauch Muskat).
Die Tageskarte für morgen ist das As der Schwerter.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wie gut ich das kenne. Will ich in meinen Gedichten den siebten Herbst, den hundertsten Sommer beschreiben? Und das in einem Pulk von Millionen themengleichen Gedichten!
Auch die Wiederholung – oder g e r a d e die Wiederholung gehört zum Leben. Das sichert und festigt mich und meine Tage.
Stell dir vor, jeden Tag passierte etwas Neues, Erzählenswertes. Würde ich nicht bersten von Erleben?
Sonderbarerweise passiert mir JEDEN TAG etwas erzählenswertes. Nur kann ich es nicht immer in die entsprechende Form bringen oder — und das kommt häufiger vor — hier auf diesem Blog veröffentlichen.
Über die Wiederholungen (Routinen?) denke ich nochmal nach.