Nº 316 (2019): Herbst ist vor dem Winter

Und das heißt, das Aufräumen geht weiter.

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Ich bin jetzt mal vorsichtig optimistisch. Nun gut. Seit heute ist der Herbst richtiger Herbst. Für mich. Eigentlich ja schon seit gestern. Es geht auf den Winter zu, auf eine reinliche Zeit: Es beginnt mit dem Grau des Nebels und seinen gedämpften Geräuschen und geht über in das Weiß des Winters. Zeit, auch hier alles reinlicher zu gestalten, auch bei mir aufzuräumen.

Als ich Eh!Vieh! und HerrnTschiep, die beiden Nymphensittich-Hähne, noch hatte, mußte ich spätestens nach zehn Tagen ziemlich gründlich aufräumen und dann nach dem Reinigen des Vogelkäfigs und all der anderen Sachen staubsaugen. Ich konnte auch nicht so viel draußen herumliegen lassen, denn das wurde angefressen. Jetzt – ich schrieb gestern davon – haufenisiere ich munter drauflos. Vor allem der Bücher wurden immer mehr, immer mehr. Doch auch der andere Krempel …

Ich räume also auf. Ich begann im Außen, habe das heute fortgesetzt. Immernoch sind genügend Haufen und Stapel um den Tisch mit dem Schreibplatz herum. Also habe ich auch wieder Zettel gescannt, die diesmal aber noch auf dem USB-Stick sind. Den Aktenvernichter mußte ich zweimal leeren (da ist nur ein Zehn-Liter-Behälter drunter). Und in der Küche, da habe ich nun endlich Haken für die Spülbürsten, ich war deswegen extra im Baumarkt. Ey, da ist heute also ein weiterer Haufen in den Shredder und in einen Karton (.S.O.R.T.I.E.R.E.N.) für diverse Schriftstücke gewandert. Nein, das ist nicht (nur) die Verlagerung eines Haufens in einen Karton. Morgen muß ich Altapier mit hinunternehmen!

Aber aufräumen im Außen reicht nicht. Auch im Inneren ist es nötig, dringend nötig. Mit Bedacht allerdings. Vorsichtiges Vorgehen ist da angebracht, nein, besser umsichtiges Vorgehen. (Jaja, jetzt schwafelt er wieder. Aber dieses innere Aufräumen steht nunmal an. Wie das vonstatten gehen soll, davon habe ich noch keine Ahnung.) Ehe das wirklich funktioniert, hab ich im Außen noch genug zu tun. Wirklich genug. Morgen mach ich damit weiter.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 12.11.2019 waren positiv ein wegsortierter Haufen, die Haken in der Küche, Leberwurstbrot mit Zwiebel.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Münzen.

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Über Der Emil

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Ein Kommentar zu Nº 316 (2019): Herbst ist vor dem Winter

  1. Gudrun sagt:

    Ich mag den Herbst ja nun gar nicht. Du beschreibst das gut und das ist auch schön, aber der Herbst fährt mir halt auch mächtig in die Knochen. Und das ist nun wieder weniger schön. „Komm her!“, sagt meine Tochter in LA., aber irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden.
    Ich werde mir dich mal zum Vorbild nehmen und mit dem Ausmisten anfangen. Bem Balkon fange ich an, denn da hat sich nun vieles erledigt.
    Gruß nach nebenan.

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