Es klingt einfach, wird aber verdammt schwer werden.
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Größenwahn ist etwas, das jeder Mensch in sich trägt. Allerdings in unterschiedlich heftigen Stärken und auch mit unterschiedlichem Zwang, unterschiedlicher Lust zum Ausleben. Doch, alle starteten mit Größenwahn, auch die, die sich heute als die unglücklichsten, unzufriedensten, depressivsten, ungeliebtesten, danebensten Menschen der Welt bezeichnen und sagen, daß nichts und niemand ihnen mehr helfen kann. Auch das nämlich ist eine Ausprägung von Größenwahn …
(Vorm Meckern mal nachdenken.)
Natürlich wird das vom heutigen Leben noch gefördert. Jeder muß sich vergleichen und immer und überall besser sein als andere. Wer das nicht ist, der ist eben schlechter als alle anderen. Wie bescheuert.
Ich glaube, meine Zeit ist reif für ein Experiment: Ich verzichte bis zum Jahresende auf dieses Vergleichen. Zumindest versuche ich es, in allen Bereichen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 08.11.2019 waren positiv ein ruhiges Frühstück, viel Zeit im Sender verbracht, ein wundervolles Vorlesen von Miku im Buchfink (Folge: ein platzendes Twitter – mir ist ganz blümerant).
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das ist ein spannendes Experiment !
Vergleichen bringt nur was, wenn die Voraussetzungen gleich sind. Aber wo sind sie das schon?
Was andere machen, sehe ich mir gerne an. Ich vergleiche mich nicht.
Dir möchte ich mal beim Schreiben in der alten Schrift zusehen. Das bewundere ich sehr. Ach anderen, die so aktiv sind, schaue ich gerne über die Schulter und manchmal nehme ich mir Anregungen mit. So entstehen wiede eigene Ideen.
Nicht gut finde ich, wenn man alleine in seinem Kämmerlein sitzt und im eigenem Saft schmort. Das hätte ich gerne ganz anders.
Grüße in die olle Salzstadt nebenan.
Gibt es in Deiner Nähe ein richtiges Café, in dem wir uns mal treffen können?
Die Saline nämlich wird in den nächtsen zwei Jahren saniert, hat nur noch bis zum 21.12. geöffnet. Und zum Weihnachtsschausieden bin ich in Bitterfeld-Wolfen …
Im Allee-Center kann man Kaffee trinken oder am Bushof Lindenau, in der Lützner Straße. Dort gibt es eine Bäckerei und Konditorei.
Der Verzicht auf das Vergleichen ist eine reine Übungssache! Das Training lohnt sich, finde ich!
Ja. Aber scheußlich anstrengend und frustrierend.
Mühsam am Anfang. Als ich merkte, wie schön das Leben sein kann, wenn ich mit dem Vergleichen aufhöre, fiel es mir tatsächlich immer leichter, das zu lassen. Meistens.