Nº 177 (2019): Vierundvierzig Grad

Es ist Sommer.

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Wirklich. An einer Apotheke hier in der Stadt zeigte die Temperaturanzeige 44 °C – wahrscheinlich nicht direkt in der Sonne gemessen, dort war es nämlich mit Sicherheit noch heißer.

Ich leide gerade. Ich trinke sechs bis zehn Liter Flüssigkeit am Tag, schwitze dement­spre­chend viel und: Nach Dusche und frisch Einkleiden vergingen keine 30 Minuten draußen, bis ich mich wieder riechen konnte. Bäh! Weniger Trinken hieße vielleicht weniger schwit­zen, aber ich würde noch mehr leiden, denn ich hätte dann Durst. Auch wenn es bei Twitter vielleicht anders klang, aber der Appetit auf Essen ist einfach weg. Nahrungsaufnahme findet nur minimal statt und nur wegen des Diabetes. Alle Aktivitäten sind eingeschränkt.

Ein Inuit in der Namib fühlt sich sicher ähnlich wohl.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 26.06.2019 waren positiv abgeholte Bücher, Internetschnorren, kaltes klares Wasser.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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8 Kommentare zu Nº 177 (2019): Vierundvierzig Grad

  1. wildgans sagt:

    Was bedeutet „Internetschnorren“?
    Ja, man macht sich sein Glück zuzeiten, geht nicht anders!

    • Der Emil sagt:

      Internetschnorren gehe ich, wenn ich große Datenmengen herunterladen muß, bei jemandem mit echter, schneller Flatrate. Ich selbst habe sowas nicht.

  2. Pit sagt:

    44 Grad?! Um Gottes Willen! Dass es in Deutschland zur Zeit fuerchterlich heiss ist, das bekomme ich auch hier mit. Aber so heiss?! Das ist – und da bin ich ueberrascht – ja wesentlich heisser als hier bei uns in Texas. Wir haben heute 30 Grad, sonnig bis bewoelkt, und eine leiche Brise. Gar nicht so uebel.
    Alles Gute fuer Dich in der Hitze, und schmelze mir nicht weg,
    Pit

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