Nº 102 (2019): Ein Haufen Holz

Mit besonderem Aroma.

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Das liegt schon einige Jahre zurück, einige viele Jahre. Daß ich Holz gemacht habe, Feuerholz. Und daß ich mit einer Kreissäge umgehen mußte. Verdammt lang her, daß das sogar zu meinen regelmäßigen Aufgaben gehörte, damals in dem Dorf, als Hausmeister und Heizer in der Schule. Ja, damals wurde noch mit Kohle geheizt und zum Entfachen eines ordentlichen Feuers im Heizkessel brauchte ich genügend gesägtes und gehacktes Holz. Damals war Brennholz noch keine Mode.

Und auf einmal habe ich Gelegenheit, Abbruchholz zu sägen. Mit einer Kreissäge. Stundenlang. Ja, hinterher tut mir sicher der Rücken weh vom ständigen Bücken und von der leicht gebeugten Haltung am Maschinchen. Aber der Geruch. Frisch geschnittenes Holz, egal wie alt, hat diesen Geruch! Den erkenne ich von weitem, von sehr weitem. Dieser Geruch nämlich gehört zu meiner Kindheit und Jugend, den hatte ich von klein auf in der Nase. Auch Hobel- und Sägespäne verströmen diesen wunderbaren Duft.

Mit genau diesem Duft in der Nase wache ich auf aus dem Traum.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 12.04.2019 waren positiv viel frische Luft, Steak, Porter.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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9 Kommentare zu Nº 102 (2019): Ein Haufen Holz

  1. Nati sagt:

    Mmmhhh, Porter.
    Mag ich auch gern, das Schwarzbier.

  2. Pit sagt:

    Holz, wenn es gesaegt und/oder gehobelt wird, hat schon einen wunderbaren Duft. Ich bin da erblich vorbelastet, denn mein Vater war gelernter „Holzwurm“, sprich Moebelschreiner.

  3. Sofasophia sagt:

    Oh ja, wie bei meinem Onkel in der Sägerei. Ein Geruch, den ich fast jederzeit abrufen kann und auf dem einsamen Gehöft omnipräsent ist. Jaaa.

  4. Gudrun sagt:

    Der frische Duft von Holz, oh ja. Er erinnert mich an meine Kindheit und an meinen Hamster, für den ich immer Hobelspäne in der Tischlerei geholt habe.
    Und jetzt habe ich ein Schnitzmesser. Mal sehen, was werden kann.

  5. fata morgana sagt:

    Auch ich liebe den Geruch von (frischem) Holz und kann ihn mir jederzeit, so auch jetzt beim Lesen deines Beitrages, ins Gedächtnis rufen. Dieser Duft erinnert an die Kindheit, mein Vater machte und macht noch, viel mit Holz.

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