Fragen zur Funktion der unheimlichen Geräte.
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Das hätte nun heute nicht unbedingt sein müssen. Gegen 17 Uhr hörte ich zwar das bekannte “Tatü-tata”, aber das war auch schon alles. Eine halbe Stunde später ging ich los, wollte noch Eier und Kaffeefiltertüten besorgen.
Die Feuerwehr stand mit einem Truppenlöschfahrzeug (ich weiß, heute heißen die Dinger anders) und Drehleiter (ich glaub, das waren sogar zwei) vorm Haus, die Feuerwehrmänner gingen ein und aus. Ein RTW war auch da. Hm. Bei mir hatte niemand geklingelt. Es hat auch nur nach … Na, als wären die Kartoffeln heftig angebrannt, so roch es oben im neunten Stock. Und genau das war passiert. Jemand hatte mal wieder das Essen auf dem Herd vergessen. Und die Rauchmelder schlugen an, so die Auskunft eines Berufsfeuerwehrmannes.
Hm. Hat da ein Nachbar die Feuerwehr angerufen oder gar der Alarmverursacher selbst? Oder: Melden diese von mir ungeliebten Rauchmelder etwa doch direkt – irgendwie sind sie per Drahtlostechnik abzufragen, also auch in der Lage, selbst Signale auszusenden – an irgendein Gerät, das dann der Feuerwehr den Vorfall meldet, frage ich mich. Ich weiß es nicht, und die Firma, die die Dinger hier eingebaut hat, die kann das (angeblich) auch nicht sagen. Aber auch die Wasseruhren und die Heizungszähler sind von außerhalb der Wohnung ablesbar (also WLAN/WIFI oder BlueTooth oder …).
Feuerwehrleute. Ein gutes Dutzend. Hier im und vorm Haus. Wieviel Zeit hätte ich wohl im Ernstfall, die mir wichtigsten Dinge zusammenzuraffen? Und was würde ich alles unbedingt mitnehmen wollen? Gedanken, die mir durch den Kopf schossen, ehe ich zum Bus ging. “Danke, daß es euch gibt!” Wenigstens das mußte ich ihnen sagen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 02.01.2019 waren positiv: eine Zusage für den Juli, der glimpfliche Feuerwehreinsatz im Haus, Spiegeleier.
Im August möchte ich täglich draußen photographieren.
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Stäbe.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


In der Tat: ich habe noch nie darüber nachgedacht, oder darüber nachdenken müssen, was ich in so einem Falle ganz schnell mitnehmen würde, wenn ich die Wohnung bei einem Notfall verlassen müsste. Eigentlich ist ja fast alles ersetzbar…. aber trotzdem: nachdenkenswert. 👍👍👍
Hey, jetzt hab ich es schon auf deine Positivliste geschafft 🙂 *freu*
Das mit dem Feuer will ich mir nicht so vorstellen; letztens hatten wir mal ne Gasevakuierung, das war schon richtig mulmig… :/
Wir wurden ja nicht evakuiert. Es war also alles sehr entspannt. (Nur mein Kopf hinterher …)
Hm, die Überlegung über die wichtigsten mitzunehmenden Dinge ist eine interessante. (Tage-)bücher? Wahrscheinlich aber mein Portmonee, denn diese Behördengänge sind wirklich eine Qual. Mein Kopf ist zum Glück ja angewachsen.
Wenn es wirklich brennt, dann gehst du einfach raus. Egal wie du aussiehst oder was du anhast. Die Gegenstände sind dir dann in dem Moment egal.
So erging es mir zumindest, als es im Nebenhaus brannte und wir raus sollten.
Ruhig bleiben ist das Wichtigste.
Vor einem Brand im Haus habe ich Angst – was schnappe ich mir zuerst? Carsten oder Wiebke? Materiellen Dinge sind so nebensächlich…
Ich schnappe mir mein Kind. Da fällt die Entscheidung leicht. Aber es war super von dir, den Leuten einen Dank auszurichten. Das haben sie mehr als verdient.