Schlicht glücklich passend.
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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für all jene, die Hoffnung brauchen.
Er hat nicht nur “Im Park” geschrieben, über dieses besondere Reh, der Meister Ringelnatz. Nein nein, er schrieb auch Ernsthafteres. Zum Beispiel dieses Gedicht:
Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
daß die kleinste Welt die größte ist.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Ich finde, das paßt ganz gut zu all dem, was ich so in den letzten Tagen zur Weihnachts- und Adventszeit zu vermelden hatte. Und nun dürft ihr alle darüber nachdenken, was bei Ringelnatz mit der kleinsten Welt gemeint ist, welche schönen Blumen der Vergangenheit jetzt allüberall gestreut werden – Eisblumen sind es ja leider nicht …
Euch allen wünsche ich eine Zeit vieler glücklicher Momente.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
Ich kann in diesem Jahr keine besondere Aktion empfehlen, denn es gibt so viele, die der Unterstützung wert sind. Ich bin in diesem Jahr einer von den Menschen, die auf der Straße genauer hinsehen und dort helfen, wo Hilfe nötig und mir möglich ist.
P.S.: Das Gute am gestrigen 12.12.2018 waren ziemlich viele Einkäufe, ein Grog (richtiger, ohne Tee!), eine für heute getroffene Verabredung.
Aussortiert habe ich gestern alte Computerlautsprecher und Straßenmalkreide.
Die Tageskarte für heute ist die Sieben der Stäbe.


Dieser Ringelnatz passt mir grad gut in‘ Kram.