Freude über Schnee.
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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für all jene, die Hoffnung brauchen.
Rrrrrruuummmmmmssss. Die Schuppentür war zu. Und nun? Draußen dämmerte es gerade, kam das erste Licht des Tages durch den nebeligen Dunkelmorgen. Zum Glück war es nicht sehr kalt, jedenfalls nicht unter Null Grad. Obwohl: Hier im Schuppen ist es wohl auch egal, ob draußen +2 °C oder -7 °C sind. Und jetzt ist die Tür zu. Das heißt, es wird jetzt einige Zeit dauern. Egal, wie heftig er ruft: Niemand ist da, der ihn rauslassen könnte. Mist. Das wird einige Zeit sein, die er jetzt im halbdunklen Schuppen verbringen muß.
Allerdings wird schon nach kurzer Zeit die Schuppentür wieder aufgerissen. Puh! Welch ein Glück. Und der Junge greift nach ihm, greift nach seinem im Schuppen stehenden Schlitten und trägt ihn hinaus. Die Schneedecke ist noch viel zu dünn für eine echte Schlittenfahrt. Aber bei Schnee muß der Schlitten hinaus aus dem Schuppen, in den Hof, in den Schnee. Und der Junge freut sich über jede Flocke, die fällt. Der Schlitten, der vorhin noch traurig im Schuppen stand, der freut sich auch.
Ein paar weiße Krümel fielen heute hier vom Himmel, schafften es aber nicht bis zum Erdboden, geschweigedenn bis zur Haufenbildung, zum Liegenbleiben.
Euch allen wünsche ich eine Zeit vieler glücklicher Momente.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
Ich kann in diesem Jahr keine besondere Aktion empfehlen, denn es gibt so viele, die der Unterstützung wert sind. Ich bin in diesem Jahr einer von den Menschen, die auf der Straße genauer hinsehen und dort helfen, wo Hilfe nötig und mir möglich ist.
P.S.: Das Gute am gestrigen 13.12.2018 waren Saure Eier mit Rotkraut, geleistete Hilfe, ein Feierabendbier.
Aussortiert habe ich gestern einige überflüssige Plastedosen.
Die Tageskarte für heute ist der Bube der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wenn ich Schuppen lese, denke ich an Michel aus Lönneberga!
Und der schnitzte darinnen immer …