Uff. Mächtig gewaltig.
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Es ist schon ungewöhnlich. Beinahe befremdlich. Auf alle Fälle aber etwas Besonderes. Keiner der Menschen kennt mich persönlich. Sie alle sind schon eine geraume Zeit miteinander verbunden durch eine gemeinsame Leidenschaft für Mittelalterliche Kampfkünste und Lebensweise. Und ich bekomme – als ein ihnen völlig Unbekannter – von ihnen einen riesengroßen Vertrauensvorschuß. Nur auf den Hinweis, die Empfehlung von zwei Menschen hin, die selbst erst seit drei Wochen dazugehören zum Verein. Uff.
Sacken lassen muß ich das. Wirklich. Ist es doch heutzutage völlig unüblich, erschreckend unpopulär, sehr selten, einen solchen Vertrauensvorschuß zu erhalten (und zu geben). Selbst wenn jemand, wie ich, an das Gute im Menschen glaubt: Wenn überhaupt, dann wird ein wenig Vertrauen investiert, etwas Hoffnung. Aber nicht gleich mit vollkommen offener Deckung gehandelt. Oder?
Da ist wieder diese Ambivalenz, dieses “aber genau das wollte ich doch; das ist doch einfach wunderbar” mit dem “nein, so einfach kann das doch nicht sein; da ist ein böser Haken an der Sache”. Mir fällt auf, daß auch ich nur sehr selten vorbehaltlos, zweifelsfrei mich einlassen kann auf Menschen und Abläufe und Dinge, die ich nicht kenne. Selbst jetzt, da ich diesen Vertrauensvorschuß erhalte, sind in mir diesbezügliche Zweifel und Ängste in großer Zahl.
Und da ist auch: Freude darüber. Der Wunsch, diesen Vorschuß doch zu rechtfertigen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 18.05.2018 waren die im Radio geschaffte Arbeit, das geholte Fliewatüt, frühe Müdigkeit.
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Freu dich und genieße es. Man muss nicht alles hinterfragen.
Vielleicht suchen sie händeringend nach Leuten.
Genießen ist manchmal nicht leicht …
Das stimmt.
Vor allem wenn es einem irgendwie nicht koscher vorkommt.
Wenn es einem abtrainiert wurde …
….oder so.
Dann müsstest du jetzt mal an dich denken und einfach sagen: „Ja, Treffer.“
Freu dich wie ein Kind oder tanze vor Freude. (Vielleicht hilft es deinem Gehirn daran zu glauben).
Mach ich morgen. Versprochen.
Hahaha, mit Foto bitte. 😉
Mir geht es ja so ähnlich. Und das hat mit Sicherheit etwas mit meiner Erziehung zu tun. Mir wurde beigebracht, dass ich niemanden vertrauen darf, dass keine Gefälligkeit ohne Hintergedanken wäre, dass ich für alles im Leben bezahlen müsste. Wie kann ich da das Vertrauen anderer so einfach annehmen? Das war ein schwieriger Lernprozess. Nein, das ist immer noch ein Lernprozess.
Dir wünsche ich ein wunderschönes Pfingstfest.
Liebe Grüße,
Elvira
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Wie merkwürdig, dass wir so skeptisch geworden sind… das muss wohl das Leben, die Erfahrung sein… Kann ich -leider- gut nachvollziehen.
Trotzdem: Glückwunsch!
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