Katzentier (Nº 126/2018)

Aber nichts zu Katermethode.

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Als Katzentier könnte ich auch über den frisch gefüllten Napf meckern, mit meinem Lieblingsfutter darin, und dann würde jemand, wahr­schein­lich eine Dosenöffnerin, herauszufinden versuchen, was ich möchte. Als Mensch kann ich fordern, bitten, fast betteln um das, was mir z. B. von Rechts wegen zusteht, aber dafür interessiert sich oft kein Mensch von der anderen Seite des Schreibtisches …

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 06.05.2018 waren der Spaziergang an der Saale und in der Heide, ein nettes Schwätzchen unterwegs, Katerkraulerei am Abend.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Katzentier (Nº 126/2018)

  1. Corinna sagt:

    Vielleicht weil es dir schwer fällt, dich wie eine Katze zu verhalten? Jemandem um die Beine zu schleichen und zu schmeicheln und dann die nötige Arroganz an den Tag zu legen, um dem Futternapf den Rücken zuzuwenden, erfordert jahrelange Übung und die Gewissheit, dass der Napf so gefüllt immer stehen bleiben wird. Ich glaube, man braucht auch ein weiches Fell dazu und muss irgendwie niedlich aussehen.

  2. evenyleve sagt:

    Oh, ja! Für Tiere, denen es schlecht geht, stellt sich ruckzuck gerne eine breite Phalanx von Rettern, Schützern, Bewahrern auf. Menschen in gleichen Situationen? Hör mal, das wäre vermessen für Menschen, die dir ins Gesicht sagen, dass der geliebte 4beiner ein besserer Mensch wäre als jeder 2beinige.

  3. piri ulbrich sagt:

    Ich schleiche hier herum – Gefällt mir, kann ich nicht klicken; aber was G‘scheites kann ich leider auch nicht kommentieren.Deutschland wird ärmer – nur nicht für Raubtiere, die Katzen ja nun mal sind.

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