Wenn nichts etwas nützt.
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Ich sitze zuhause.
Ich sitze zuhause und lese in einer Philosophie-Zeitschrift.
Ich sitze zuhause vor meiner Couch auf dem Boden und versuche, in einer Philosophie-Zeitschrift zu lesen.
Doch ich kann mich einfach nicht auf das konzentrieren, was ich da zu lesen versuche. Das Thema ist etwas für mich, so sagt man wohl; es interessiert mich sogar, ich möchte endlich mehr über Rudolf Steiner und seine Lehre wissen und fand den Anfang des Artikels wirklich sehr einfach und erhellend. Doch nun sitze ich hier zuhause auf dem Boden vor meiner Couch und kann nicht lesen. Ich bin viel zu nervös dazu.
Ich sitze zuhause. Meine Gedanken sind ganz woanders, bei ganz anderen Geschehnissen. Von denen ich nichts weiß außer daß sie vielleicht stattfinden. Oder auch nicht. Doch in diesem Falle hätte ich wohl schon Nachricht bekommen. Das ist es, was ich hauptsächlich tu: auf Nachricht warten.
Ich sitze zuhause vor der Couch auf dem Boden, den Versuch zu lesen gab ich auf. Jetzt läuft Musik, neue, unbekannte, solche, die vielleicht für den Einsatz im Radio geeignet sein könnte. Ich will, nein, ich wollte mir Notizen machen, um später einfacher sortieren zu können. Die Hände zittern zu sehr. Viel zu nervös bin ich und werde es auch noch eine ganze Weile sein. Nun, zumindest habe ich diesen Blogtext verfassen können. Auf dem Tablet.
Ich sitze zuhause auf dem Boden vor der Couch, neben mir liegen eine Philosophie-Zeitschrift und ein Tablet. Gerade erklingt Musik, die nicht sehr gefällig ist. Ich warte auf Nachricht.
Ich sitze zuhause und bin zum Lesen zu nervös.
Ich sitze zuhause.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Das Gute am 08.08.2017 waren der überstandene Termin im Jobcenter, viele Telefonate, meine Nervosität.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Münzen.
© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich sitze zuhause auf der Couch und Frage mich worauf du wartest.
Auf die Nachricht, daß alles gutgegangen ist. Irgendwann, später …
Ich sitze zuhause auf der Couch und denke: Aha. Und kann doch nichts damit anfangen. Vielleicht später.
Sicher wirst Du gleich etwas damit anfangen können …
….noch nicht wirklich….
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😉
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Ich kenne dieses Gefühl …
Machtlos, hilflos, unsicher … trifft es alles nicht. Mir fehlt das Wort dazu.
Ausgeschlossen.
Hoffentlich ist alles gut und du musst nicht mehr hibbeln.
(Klasse Text!)
Oh, danke.
(Du kennst das auch, nicht wahr?)
Sehr. Warten ist für mich purer Horror.
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Da such ich dir morgen noch was raus …
Das kenne ich, gut sogar. klasse geschrieben!
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Danke.
Touché
Vielen Dank.