Wieder ein altes Gereime (2017: 236)

Mit dem Scanner ausgegraben.

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Ins Ungewisse fahre ich
an manchem Tag, nur um zu hören:
“Laß mich! Ich will Dich jetzt nicht sehen!”
Dann sitz' ich, weinend bitterlich,
am Wald, zwischen den dürren Föhren
und sehe eine Liebe einfach vergehen.

Es schmerzt. Es trifft mich wie ein Stich
ins Herz. Doch kann ich trotzdem schwören:
Ich werd' es überleben, aber nicht verstehen.

Wahrscheinlich Ende 2012 von mir geschrieben

 

 

Damals ging es mir nicht ganz so gut …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 24.08.2017 waren die Kraft für Schmerzliches aus der Vergangenheit, gescanntes Papier und eine wirklich entspannte Schicht.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Kelche.

© 2012 & © 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Wieder ein altes Gereime (2017: 236)

  1. Ulli sagt:

    Das trifft gerade genau in meins: ich werde es überleben, aber nie verstehen … ach Emil …

  2. Schlechte Phasen bringen manch schönes hervor. Weil dann die Seele spricht.

  3. Weena sagt:

    Mein „like“ gibt’s nicht dafür, dass es dir schlecht ging, sondern, sondern dafür, wie du es ausgedrückt hast.
    Bei mir konnte ich es auch nicht verstehen und ich hatte auch noch das Gefühl, es nicht zu überleben.
    Bin aber noch da.
    Hat also doch geklappt.

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  4. Gudrun sagt:

    Estut mir leid, dass es dir damals nicht gut ging. Dein Gedicht allerdings finde ich schön.
    Ich wünsche dir mehr als „überleben“.


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