Schnippeldischnapp (2017: 186)

Aber wohltemporiert.

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Ich saß von etwa 15 Uhr (es war etwas früher schon) bis 19.30 Uhr im Radio und produzierte eine Sendung. So lange, höre ich manche fragen? Ja. Soooo lange.

Aus einem aufgezeichtneten Gespräch, das knapp eine Stunde dauerte, waren viele Dinge herauszuschneiden. So herauszuschneiden, daß der Schnitt vom Hörer nicht oder nur bei sehr, sehr genauem Hinhören zu bemerken ist. Das Ergebnis waren 43 Minuten Audiodatei, zu der dann noch Jingle, An- und Abmoderation hinzuzufügen waren. Und eigentlich wollte ich an zwei recht gut geeigneten Stellen auch noch etwas Musik einschieben, zur Hörererholung – doch ich fand nichts, das auch nur annähernd dazwischengepaßt hätte. Mit dieser Suche habe ich ziemlich viel Zeit zugebracht … (Und das, obwohl ich derjenige bin, der sich hier im Sender am intensivsten mit dem Musikarchiv beschäftigt.) Jedenfalls schaffte ich des dann doch, 50 Minuten Radiosendung fertigzustellen.

Anstrengend war es, sehr anstrengend. Dazu hatte ich in der vergangenen Nacht nicht besonders lange und gleich gar nicht besonders gut geschlafen, war also schon müde beim Beginn der Arbeit. Jetzt kann ich nur hoffen, daß die Mitredakteure und dann natürlich auch die Zuhörer mit dem Ergenbnis zufrieden sind. Ich bin es. Ja, es hätte noch besser gemacht werden können, in der drei- bis vierfachen Zeit; aber ich war’s zufrieden und bin’s und somit reicht es auch für diesen Tag.

 

Von der Schwüle, die draußen herrscht(e), bekam ich im klimatisierten Studio bei 22 °C nichts mit, die bemerkte ich erst, als ich mich auf den Heimweg machte. Ich gönne mir jetzt ein spätes Abendessen und setze mich dann hin und versuche, einen Brief zu schreiben und vielleicht noch an anderen Texten zu arbeiten. Aber noch weiß ich nicht, ob mir das gelingen wird …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 05.07.2017 waren gute Nachrichten von einer festgeklebten Bremse (konnte gelöst werden), eine fertige Magazinsendung, eine Ansichtskarte.
 
Die Tageskarte für morgen ist XXI – Die Welt.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Antworten zu Schnippeldischnapp (2017: 186)

  1. Gudrun sagt:

    Für einen Moment war ich erschrocken, weil das immer mein Ausspruch ist, wenn die Haare geschoren werden. Und zwar ordentlich. Ich konnte mich aber schnell wieder beruhigen.
    Du hast dir wirklich viele Fähigkeiten angeeignet am Rechner, in den diversen Programmen, im Sender. Ich finde das gut. Und das macht ein bisschen zufrieden, gell?

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