Nº 101 (2016): Eine Frage.

Mich interessiert meine Antwort brennend

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Ein Thema, das mich immer wieder “anspringt” … Und bei Piris Blog “Voller Worte” habe ich es mir abgeschaut, Fragen – diese Frage – an die Leserinnen und Leser weiterzureichen.

 

Wißt ihr um eure Bedürftigkeit(en)?

 

Mir hängen das Wort und alles, was damit im Zusammenhang steht (Bedürfnisse, Wünsche, Träume), seit 2011 am Bein, seit ich teilstationär in einer Tagesklinik zur Therapie war. Ebenso wie das “Spielen in anderen Ligen” … Aber noch habe ich keine befriedigende(n) Antwort(en).

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 9. April 2016 waren eine erledigte Arbeit, ein Gang in die Stadt, ein stiller Abend.
 
Tageskarte 2016-04-10: IV – Der Herrscher.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 101 (2016): Eine Frage.

  1. sweetkoffie sagt:

    Emil, mit der Frage haste mich nun angesteckt. Denn über meine Bedürftigkeit/en habe ich bisher noch nie nachgedacht.
    Danke und LG sk

  2. petra sagt:

    Meine Bedürfnisse sind gedeckt und dennoch bleibt Bedürftigkeit übrig – die Dinge, die Allgemein als Luxus bezeichnet werden. Luxus hat aber nichts mit Geld zu tun…

    • Der Emil sagt:

      Wie schwer es alleine für mich war, zwischen dem einen und dem anderen zu unterscheiden.

      Meine Bedürfnisse sind (bes. im psychosozialen Bereich) nicht gedeckt. Und bedürftig bin ich nicht an Luxus …

  3. puzzleblume sagt:

    Bedürftigkeiten würde ich mit „seelische Sehnsüchte“ umschreiben, und das sind, ganz wie du es auch beschreibst, tiefer verborgene, oft unter vielen Schleiern aus Tabus und Schmerzen versteckte Punkte in der Persönlichkeit, die manchmal positiv ausgleichen sein können, wenn sie erfüllt werden, und manchmal nieder- und gefangen halten in alten emotionalen Trigger-netzen, solange man sie nicht nur dingfest gemacht hat sondern auch neupositioniert hat – denn sie ganz loszuwerden funktioniert nach meiner Erfahrung mit mir selbst nicht. Für mich ist das Bild vom inneren Erwachsenen, der dann das innere Kind bei der Hand nimmt und führt, am sinnvollsten. Das wäre dann, wie ich es gerade verstehe, die „andere Liga“.

    • Der Emil sagt:

      Seelische Sehnsüchte … Jein — doch — nein — ja — irgendwie schon und irgendwie doch auch nicht. „Es ist kompliziert!“

      (Oh. Das „Spielen in einer anderen Liga“ hat mit meiner Bedürftigkeit nur sehr mittelbar zu tun, ist eher ein zweites Thema, eher ein äußeres.)

      • puzzleblume sagt:

        Seelische Sehnsüchte verstehe ich auch im nicht bewussten Sinne, die können ein defizitäres, instinktives Suchen nach einer Art Erfüllung bestimmter Bedingungen sein, die sich dann im besseren Fall endlich unterstützend und harmonisch anfühlen, im ungünstigen Fall nur im vertrauten Sinne „verlässlich berechenbar“, Trigger. So wie manche sich immer wieder Menschen mit bestimmten Rollenmustern aussuchen, obwohl die nicht gut für sie sind, statt idealerweise jemanden, der im positiven Sinne komplettiert, wo man sich schwach fühlt.

        Das Ding mit der Liga hatte ich wohl missverstanden, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass damit dieses Jargon-Sozialstatus-Ding gemeint sein könnte, das so gern als Ausschlusskriterium im Zusammenhang mit Partnerschaftssuche so formuliert wird. Ansonsten kenne ich das ausserhalb vom Sport nicht, und würde mich auch selbst so nicht „verorten“bzw. würde so bei Menschen, die ich bevorzuge oder lieber auf Abstand halten möchte, nicht argumentieren.
        Wie hast du es denn nun deinerseits gemeint?

  4. dergl sagt:

    Ich hätte da jetzt so für mich auf die Schnelle auch keine Antwort. Bedürfnisse: Wohnung, Essen, Trinken, Kleidung, Wasser, Wärme, Schutz – das ist da. Bedürftigkeiten? Ich weiß was das ist, aber ich müsste lange darüber nachdenken was davon ist meins und was von dem ist tatsächlich weil es aus mir kommt und was habe ich „übernommen“ aus irgendwelchen Prägungen. Je nachdem was es ist finde ich das manchmal schwer zu unterscheiden.

  5. Gudrun sagt:

    „Schon das Nachdenken drüber ist manchmal zu schwer.“
    Ja, ich glaube, das ist das Problem. Wenn ich dir doch nur ein bissel Schnoddrigkeit im Fühlen und dann auch im Denken abgeben könnte! Ich würde es gerne tun.

    • Der Emil sagt:

      Schnoddrigkeit. Hm. Nein, ich glaube, die hülfe nicht. Weil ich ja bedürftig bleibe …

      • Gudrun sagt:

        Schnoddrigkeit ist vielleicht auch nicht der richtige Begriff. In einem Satz kann ich es nicht erklären.

        • Der Emil sagt:

          Ja, schon klar. Ein wenig abgebrühterer Umgang mit den eignen Gedanken, vielleicht auch ein wenig weniger wichtig nehmen … irgendwie so?

          Ach. Dieses menschliche Innenleben ist, glaube ich, das komplizierteste, das je möglich war …

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