Eine verdammt schwere Entscheidung für den Protagonisten
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Ein freigelassener Anfang:
Fragt er sich wirklich, ob er gegebenen Versprechen glauben darf, auf ihre Erfüllung hoffen darf? “Das wird immer so bleiben.” Ihre Worte. Und von denen hat er sich immer wieder hinreißen lassen zu wahnwitzigen Vorleistungen, die er sich irgendwann bald «vergütet» zu bekommen hoffte. Vom Erleben des Versprochenen in der Wirklichkeit träumt er heute noch.
Diesmal aber ist es anders. Seine Unterstützung wird eingefordert. Eine «Belohnung» dafür wird es nicht geben. Nein. Ganz sicher nicht. Tun und die nie erfüllbare Hoffnung aufrechterhalten oder verweigern und die Hoffnung vollständig aufgeben?
Was nur, was nur wäre die richtige Entscheidung?
…
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 12. Oktober 2015 waren zwei vorproduzierte Sendungen.
Tageskarte 2015-10-13: Der Ritter der Kelche.
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


…an die Aussage zu glauben, ohne Einschränkung!
Schlaf gut.
Glaubt er, wird eine Hoffnung immer wieder enttäuscht. (Eine solche war wahrscheinlich mein Anlaß für diesen Anfang.) Wie lange hält er das aus?
Ja, auch fehlende Anerkennung in Form fehlender Belohnung wird irgendwann zu einem Problem für ihn, glaube ich.
Wird die richtige Entscheidung nicht selbst zur richtigen, wenn wir uns für sie entscheiden? Ob das dein Held weiß?
Und vielleicht muss man ja nicht etwas zurückwollen für etwas, das man gerne und von Herzen tut. An punktuellen Altruismus glaube ich ein wenig, an generellen eher nicht.
Ihm scheint dieses „ich tu was und bekomme dafür eine Belohnung“ anerzogen worden zu sein (daran erinnere ich mich) — aber von wem?
Mehr weiß ich nicht mehr von diesem Anfang, nur die Stichworte: Konditionierung, Hoffnungslosigkeit/Hoffnungsfreiheit, Hund?
Es wird immer so bleiben? Nichts bleibt für immer. Ohne den Glauben an dieses unrealistische Versprechen ist es einfach: Tun und nichts erwarten. Vielleicht hoffen.
Aber er scheint genauso zu denken/hoffen, weil er immer wieder „Vorleistungen“ erbringt, für die er eben eine Belohnung erhofft. Und von sich auszugehen, weil er immer so handeln will/wird.
Hoffen aber müßte er bei Nicht-Tun aufgeben, oder?
Ja!
absichtloses Geben ist eine der grössten Übungen, nicht wahr?!
Für mich eher nicht. Ehrlich. Ich schenke gern und ohne Gegengeschenke zu erwarten.
Wie es beim Protagonisten ist, weiß ich nicht mehr so recht. Weil ich auch den Schreibanlaß nicht mehr genau weiß.