Nenne ich es Resümee?
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Letzter Abend (für diesmal nur, hoffe ich) auf dem einsamen Gehöft. Die Gäste kamen und gingen. Mich beschlichen Wehmut und Nervosität. Das sei eine der Situation durchaus angemessene Gefühlslage, redete ich mir ein. Nach so intensiv gelebten und genossenen Tagen, Abenden. Die immer an einem mehr oder weniger großen Feuer endeten.
Die Gespräche waren so vielseitig wie die anwesenden Menschen. Der Höhepunkt war natürlich der Sonnabendabend, der sich bis 4.30 Uhr hinzog nach und während der Präsentation der Fotos zweier Nordkapradler und der Lesung aus dem Blog. Und der Sonntag: aus den Zelten und Kammern krochen lauter Menschen, die ich ebenso wie die nicht mehr Anwesenden gerne wiedersehen möchte. Bei einigen, den meisten, allen wird das hoffentlich geschehen.
Ja, ich habe auch einiges gelernt über lange Reisen, die man alleine unternimmt, über Ausrüstung und andere Notwendigkeiten für das Unterwegssein. Auch über mich habe ich einiges herausgefunden. Vieles, das nachwirken, nachhallen wird.
Herumgekunstet wurde auch. Performant, photographisch, sprachlich. Das Netzwerk (ich mag das Wort nicht für zwischenmenschlich menschelnde Kontakte – aber welches würde besser passen) hat sich erweitert. Wege taten sich auf, Ahnungen, Anregungen gab es für mich. Viele Lächeln wurden mir geschenkt.
Spaß, Spaß gab es jede Menge. Künstler aller Couleur haben eben doch Humor, Bloggerinnen auch und Twitterer. Auch ich habe mir einen Spaß gemacht:

Rohes Räuchermännchen
Aus diesem Holzklotz kann ein erzgebirgisches Räuchermännchen geschnitzt werden.
Hach, ich hatte Recht mit meinem Satz. » An einem Ort sein, der zu schön ist, um wieder wegzufahren. « Aber ich muß (und will wirklich auch), so weh mir das heute tun wird.
Den nächsten Artikel schreibe ich wieder in Halle oder im Zug auf dem Weg dahin.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 27. September 2015 waren Gespräche, Menschen, Essen, Trinken, Leben.
Tageskarte 2015-09-28: Die Fünf der Schwerter.
© 2015 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


ein wunderhübsches männl. ich würde den so lassen. gutes zurückkommen, ankommen.
mir tun Abschiede auch immer weh …
gute Reise
Ach ja, Wehmut. Irgendwie gehört das immer dazu, wenn man nicht gerade froh ist, einen Ort fluchtartig verlassen zu dürfen.
Vieles Gute wird bleiben. Du wirst es beim Schreiben merken. Ich habe so etwas wie Fröhlichkeit entdeckt in deinen letzten Texten. Gut, jetzt gibt es den Wehmut des Abschiedes, aber ihr werdet euch wiedersehen.
Komm wieder gut zu Hause an, lieber Emil, mit einem großen Koffer voller Ideen.
Wieder einmal sprichst du mir aus dem Herzen. Ich hoffe, du kommst heute Abend gut daheim an, die Vögel seien wohlauf und die Badewanne halte, was sie dir versprochen hat. 🙂
Danke für dein Dasein und für all das, womit du unsere Leben bereicherst.
Danke für den Ingwertee! 😉
Gerade stehe ich in Erfurt. Die Wehmut ist mitgereist …
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