Realität oder Fiktion? Wenn alte Texte nicht eingeordnet werden können
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Da ist ein Text vom April 1998. Ich weiß nicht mehr, ob ich damals wirklich verliebt war oder ob das ein fiktionaler Text ist. Denn ich weiß, daß ich mehrere solcher Texte habe, in denen ich mich in Gefühle und Situationen hineinzuarbeiten, hineinzuschreiben versuchte. Und so saß ich mit dem großen Buch auf dem Schoß herum und las und rätselte, verglich mit Kalendern und anderen Notizen und kam zu keinem Schluß. Erlebte Realität, also eine Briefabschrift/ein Briefentwurf, oder Fiktion? Auf alle Fälle sonderbar:
Laß mich mit dem heutigen Tag beginnen … Der war beschissen genug mit dem Rückblick auf Sonntag …
Ich hatte Dir – wie am Donnerstag und am Freitag – eine SMS geschrieben, wie sehr und daß ich Dich liebe. Und die Antwort: “Laß bitte Deine Liebesschwüre auf’s Handy, die ändern auch nichts!” Nun gut, wie so vieles werde ich auch das akzeptieren …
Was ich aber nie akzeptieren werde, ist: Daß ich mich verleugnen soll. Ich soll mein Leben leben, aber zu dem gehört es nun einmal, daß ich Dich bis ans Ende meiner Tage liebe … Du weißt genau, daß ich erst im Tod aufhören werde, auf Dich zu warten und daß ich bis dahin alles (zumindest weitgehend) unterlassen werden, was Dir mißfallen könnte … Wenn ich Dich daran erinnern darf: Du hast mir die bisher schönsten Momente meines Lebens geschenkt.
Vielleicht sollte ich versuchen, hier die ganze Geschichte aufzuschreiben – vom ersten Treffen bis jetzt und darüber hinaus … Ob Du wohl je die Gelegenheit wahrnehmen oder haben wirst, sie zu lesen?! Ich glaube, Du wirst es nicht wollen …
Ich werde die Hoffnung, daß Du meine Frau wirst, jedenfalls nicht aufgeben …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 15. März 2015 waren ein sehr anregendes Gespräch und mein zufälliges Zur-richtigen-Zeit-zur-Stelle-Sein.
Tageskarte 2015-03-16: Der Ritter der Stäbe.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Oh 98 hat du schon SMs geschrieben. Da kannte ich handys nur von weitem
Das erste Mobiltelefon hatte ich 1994 – damals rein dienstlich. Ab 1998 dann auch privat …
Krass. Na ich war da ja noch ein Kind (:
Fiktion!
Möglich … 😉
Wenn es nicht fiktiv, müsstest du es doch noch wissen: Ist ja schließlich ein „ewiger Liebesschwur“?!
Hattest du 1998 schon n’Handy? (Ich erst ab 2004, war aber eine Spätzünderin).
Nun denn, ich denke eher an Fiktion. Sonst wäre wohl mehr alltägliches verknüpft, oderr?
Ewige solche Schwüre habe ich ZWEI abgegeben, einen davon definitiv erst später. Für den ersten ist es … nein, nicht ganz zu spät. aber …
Ach, ich weiß es nicht!
Handy hatte ich schon 10 Jahre früher als Du. Geschäftlich.
Ach so, na dann ist es vielleicht nur ein bisschen fiktiv? 😉
Vielleicht.
🙂 ein ‚…, daß ich Dich bis ans Ende meiner Tage liebe …‘ solltest du heute noch wissen, oder?
ich tippe also auf fiktion.
Hm. SIehe meine Antwort an Denise. Und 1998 war mein Leben zuende (das Ausweis-Namens-Leben) und es begann das Leben als Der Emil. Also so ganz sicher kann ich mir nicht sein.
hm …
und ist es denn wichtig für dich, zu wissen?
Jein. 😉
dann ist ja gut 😉
einen guten start in die woche wünsche ich dir übrigens.
kerstin
Aha. Ein Hintertürchen raus aus dem Ewigkeitsschwur. Geschickt eingefädelt 😉
Statt Selbstmord … absolut notwendig, damals.
Das seh ich ein.