111 1101 1111 – 7DFhex – 3737oct – 2015
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Ich wünsche mir
Ich wünsche mir: daß Ohren besser hören, was Münder sagen; daß Herzen besser verstehen, was das Gegenüber zeigt; daß wahrhaftiger geredet und geschrieben und wahrhaftiger gelesen und gehört wird, ohne daß allüberall Interpretationen alles ins Gegenteil verkehren.
Ich wünsche mir: daß ich mehr Verständnis aufbringen kann für Schweigen; daß ich deutlicher benennen kann, was mich abschreckt; daß ich respektieren kann, was mir völlig wesensfremd; daß ich mein Helfersyndrom besser unter Kontrolle halten kann.
Ich wünsche mir: daß ich viel öfter den Mut habe, Freunde zu treffen und zu besuchen; daß ich leichter wählen, leichter auswählen kann; daß ich immer öfter den Mut zum nächsten Schritt finde und habe; daß ich viel öfter den Mut finde, Fragen zu stellen, daß ich viel öfter Antworten bekomme und auch mit denen, die mir nicht gefallen, souverän umgehen kann.
Ich wünsche mir: daß ich weiterhin lieber mein Weniges teile als immer mehr anzuhäufen; daß ich weniger vergeßlich sein werde als 2014; daß ich mindestens so kreativ sein kann wie 2014; daß ich in mir finde, was ich außen sowieso nie erreichen kann.
Ich wünsche mir: am Jahresende 2015 zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken zu können.
Und genau das wünsche ich euch allen auch.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 31. Dezember 2015 waren The 90th anniversary, viel Lob, beginnende Ruhe.
Tageskarte 2015-01-01: Die Sieben der Münzen.
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


DAAANKEEE!
Oh bittesehr!
Herzlichen Dank, lieber Emil.
Liebe Gudrun,
viele wünschen sich nur noch gegenseitig die Pest an den Hals o.ä., das möchte ich gerne anders machen.
Und Irgendwie blieb ich (und bleibe ich erst recht) so unzufrieden mit dem vergangenen Jahr, daß ich statt guter Vorsätze, die sowieso nicht eingehalten und umgesetzt werden, lieber Wünsche fomulierte, die in Erfüllung gehen dürfen/können. Und weil ICH den mit dem zufriedenen Rückblick für einen halte, der für mich sehr wichtig ist, dessen Erfüllung für mich absolut erstrebenswert erscheint, war ich überheblich/egoistisch/gönnerisch genug, ihn auch anderen — Dir z. B. — angedeihen zu lassen.
Von ganzem Herzen: Fühl Dich umarmt und geknuddelt.
„dass ich in mir finde, was ich aussen sowieso nicht erreichen kann…“
Danke Emil, das nehme ich mir mit!!!!
Und davon gibt es der Dinge gar viele …
Bedien Dich ruhig! Ich freu mich, wenn „ich weiterhin … mein Weniges teilen“ kann.
Emil, fängt so das neue Jahr nicht ganz wunderbar an !?
Doch doch … 😉
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Starke und Schöne Wünsche und Du teilst mit mir. Dafür ein herzliches Dankeschön, lieber Emil!
So sei es!
Silvia
ach danke, lieber Emil, das nehme ich gerne alles mit und noch lieber verstreue ich es über die Welt, mögen deine Wünsche Samen sein, die zu bunten Blumen erblühen …
Deine Wünsche für Dich und für uns erreichen genau die, die sie erreichen sollen. In den vielen Monaten, die ich hier Deine Texte und auch die Kommentare gelesen habe, fiel mir auf, dass uns alle etwas verbindet, was Du in Worte zu fassen vermagst. Du gehörst zu den Menschen, die die Bloggerwelt reich machen, die berühren durch ihre Aufrichtigkeit. Dürfte ich mir etwas aus Deinen Wünschen für mich rauspicken, dann wäre es: „daß ich viel öfter den Mut habe, Freunde zu treffen und zu besuchen“, was voraussetzen würde, überhaupt Freunde zu haben, reale Freunde. Ich fühle mich einigen Menschen hier sehr verbunden, ihr seid meine Scheinfreunde.
Liebe Grüße,
Elvira
ich danke dir
sehr und wünsche dir für dies neue Jahr
alles alles Liebe
herzlichst Christin
Vielen Dank und ein gutes neues Jahr … von Herzen
Dir und Deinen Lieben, ich wünsche ein frohes und ein gesundes Neues Jahr!
Herzlichst
Gabriele
Ein gutes neue Jahr für dich und alles, alles Liebe 🙂
Herzlichen Dank, obwohl meine Wünsche doch andere sind.
Dir erst einmal ein gutes Neues Jahr 2015 <3
Bärbel
Vielen Dank, lieber Emil!
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