Ihr Vergehen wird nur unendlich langsam sein.
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Eine Glaubensfrage?
Beinahe hätte ich nur einen Kommentar geschrieben zu Foodandwineporns Reflektionen über/zur Zeit, die unbedingt lesenswert sind. Aber dann wurde mein Text länger und länger und … Nun hab ich einen ganzen Beitrag draus gemacht. Danke für diese Inspiration.
Zeit. Natürlich unterliegt Zeit den Gesetzen der Physik (auch den bisher unentdeckten). Und die Gesetze der Physik sind an die Zeit gebunden – schließlich ist sie eine der Dimensionen (eine von vier; oder auch, im Modell der dreidimensinalen Membran, die in einen neundimensionale Raum eingebettet ist, eine zusätzliche zu den neun Dimensionen). Aber ich denke, die Zeit ist endlos: Wenn alle Atome stillstehen, dann kann nur niemand mehr die Zeit messen und beobachten. Zeit hört nicht auf zu existieren; Zeit steht nicht still. Ihr Vergehen wird nur unendlich langsam sein. Und nach einer extrem kurzen oder extrem langen Weile des – scheinbaren! – Verharrens im Nullpunkt (im Nexus?) oder im Extremum (am Umkehrpunkt) schwingt das Pendel nach der anderen Seite weiter, die Atome schwingen wieder. (Ihr merkt schon, mir gefällt die Theorie des oszillierenden Universums/der ozillierenden Multiversen.) Und irgendwann entsteht auch wieder jemand, der Zeit, der das Vergehen der Zeit wahrnehmen wird.
Das ist übrigens ihre (für mich) wichtigste Eigenschaft: Zeit ist nur indirekt wahrnehmbar, indem ich ihr Vergehen wahrnehme …
Und noch etwas gilt: Ein Tag hat 24 Stunden, so ist es definiert. Diese 24 Stunden kann ich vollstopfen mit ganz unterschiedlichen “Pflichten”. Zum Beispiel mit der Pflicht zur “aktiven Entspannung im Fitness-Studio”. Oder ich genieße die Ereignisse, die ich in diesen 24 Stunden wahrnehmen kann, bewußt wahrnehme. Dementsprechend nehme ich auch wahr, daß die stetig ablaufende Zeit für mich persönlich unstetig wird, mal schneller, mal langsamer zu fließen scheint. Nicht die Zeit, nur meine Wahrnehmung der Zeit ist verändert.
Zeit. Wenn alle Existenz aufhört, hört dann auch Zeit auf? Und was war vor aller Existenz: Kennt Gott Zeit? Der, der das Universum, die Erde, das Licht und die Finsternis geschaffen hat, muß schon vor dem allen dagewesen sein. Er muß im Nichts existiert haben. Für welchen Zeitraum?
Zeit. Sonderbares “Ding”. Außerhalb unseres Universums existierend, daher nicht verschwindend, wenn unser Universum Suizid verübt. Das glaube ich.
Aber die Richtigkeit der physikalisch anmutenedn Aussagen kann ich natürlich nicht garantieren – ich glaube das alles ja nur.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 20. August 2014 waren das Aufwachen, der Mittagsschlaf, der Feierabend.
Tageskarte 2014-08-21: Die Zehn der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


die sache mit der zeit – hm, darüber habe ich auch schon oft nachgedacht, gefühlt. verrückt ist, wie sie, resp. ihr vergehen, – aus persönlicher sicht betrachtet – immer wieder anders wahrgenommen wird. mal schnall, mal langsam. draussen anders als drin.
feine gedanken, die ich gerne gelesen habe und weiterspinne …
alles hat seine zeit ^^
Interessante Gedanken, die mir nicht ganz fremd sind.