Kühlschranknutzung

Hoffentlich vergeß‘ ich meine Vergeßlichkeit wieder

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Wie vergeßlich ich doch werde … Gestern entdeckte ich, daß ich ein Versprechen aus dem Jahr 2012 noch einlösen muß. Und im Schrank lag – ich wage es kaum zu sagen – noch ein Gutschein für ein candle light dinner für zwei (allerdings war ich vor sechs Jahren … nun, der zweite Name auf dem Gutschein ist für mich schon lang Geschichte), der leider nicht mehr einlösbar ist.

Gestern bin ich auch ohne Netzteil für mein kleines Computerchen losgegangen. Jetzt weiß ich, daß die Batterie des Geräts nur etwa 90 min durchhält mit WLAN und externer Festplatte. Toll. Oder eher: Nicht toll!

Worüber wollte ich jetzt eigentlich … Ach ja, Vergeßlichkeit. Dagegen sollen ja auch Notizzettel helfen. Täten sie bestimmt auch, wenn ich mir nur merken könnte, wohin ich diese verflixten Zettel jedesmal lege! In diesem einen Schubfach im Schrank nutzen sie mir jedenfalls nichts. Dort liegen sie unbeachtet mehrere Jahre herum, ehe ich mich an sie erinnere oder durch einen Zufall wieder auf sie stoße. Daraus folgt: Ich brauche eine Magnet- oder Pinwand.

Also schnell einen Merkzettel geschrieben (“Pinwand besorgen!”) und diesen gut sichtbar (!) irgendwo plazieren! Tja, jetzt ist es eine Sendedienstschicht später, ich hätte zu genau dieser Notiz gern noch etwas hinzugefügt.

Ich habe aber vergessen, wo dieser Zettel liegt. Ich finde den Zettel nicht. Na gut, ich wollte ja nur dazuschreiben, daß ich den Kühlschrank als Magnetwand nutzen kann. Schreib ich eben einen neuen, richtig großen Zettel und hefte den gleich mit den roten Magnetstäben oben an die Tür vom Gefrierfach. Moment mal, hier hängt ja schon ein Zettel. “Pinwand besorgen!” und dick mit rotem Filzstift druntergeschrieben:

“Oder Kühlschrank als Magnetwand nutzen!”

Klasse. Sowas sehe ich kurz nach Mitternacht …

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 25. Mai 2014 waren ein recht ruhiger Morgen, leckere Königsberger Klopse (vom Sonnabend), eine komplett fertige Sendung.
 
Tageskarte 2014-05-26: III – Die Herrscherin.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Kühlschranknutzung

  1. Sofasophia sagt:

    oooooh, du auch?
    glaub mir, es hat was tröstliches, dass es andern auch so geht. dann ist es vielleicht doch nur das alter und eine „normale“ nebenerscheinung der „vollen festplatte“. wo man wohl da oben defragmentieren tut? 😉

  2. Elvira sagt:

    Unsere Kühlgefrierkombi muss auch als Erinnerungszettelhalter Dienst tun. Dumm nur, dass irgendwann so viele Zettel von Magneten gehalten werden, dass sie irgendwann einfach nur noch übersehen werden. Ich bin (bisher) nicht vergesslich, mache mir aber für sehr, sehr wichtige Dinge einen sehr, sehr großen Zettel und befestige den mit Klebestreifen an der Wohnungstür.

  3. Gabi sagt:

    Tja, diesen Text könnte genauso gut ich geschrieben haben. 🙂

  4. Myriade sagt:

    Ja, ja, so ist das :)) Post-it-Zettel an der Wohnungstür finde ich sehr hilfreich

  5. Amelie sagt:

    Meine Küchentür und meine Wohnungstür sind meine post-it-Wände
    Schön, dass es mir nicht nur allein so geht ;o)

  6. Der Emil sagt:

    Vielleicht sollte ich den Tip mit der Wohnungstür einmal ausprobieren …

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