Mut zur Lücke

Mir fehlt nur die Traute

To get a Google translation use this link.

 

Irgendwie trau‘ ich mich nicht, einfach einen Tag ausfallen zu lassen. Aber seit geraumer Zeit schon ist der tägliche Beitrag hier Streß, den ich am liebsten einfach weglassen würde – ich trau‘ mich nur nicht. Irgendwie hängt in mir noch die Direktive “schreib Blog, dann bist Du micht depressiv” fest. Ja gut, depressiv bin ich nicht, aber gerade etwas schwer belastet.

Und deshalb …

Aber ich trau‘ mich nicht.

Nein. Das geht nicht. Das ist doch meine Institution. Mein Halt. Mein tägliches Erfolgserlebnis. Das setze ich doch nicht einfach so leichtfertig aufs Spiel. Mir fehlt dazu einfach die Traute.

 

Pause.

 

Nichts veröffentlichen …

 

Einen Tag.

 

Eine Woche …

 

Einfach Ruhe …

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 12. April 2014 war die erledigte Hausarbeit.
 
Tageskarte 2014-04-12: Neun der Stäbe. (Ich ziehe die Tageskarte täglich aus einem Deck, daher sind Wiederholungen leicht möglich.)

© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2014, Gedachtes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu Mut zur Lücke

  1. Gabi sagt:

    Einfach mal probieren und schauen, was passiert.
    Und ich nehme an, es passiert gar nichts. 🙂

  2. Sofasophia sagt:

    Mut tut gut! Trau dich, Pause zu machen! (Obwohl ich dich gerne lese. Aber es geht ja um dich, nicht um uns LeserInnen.)

  3. Mal einen Tag nicht zu veröffentlichen wäre dann doch auch ein tägliches Erfolgserlebnis … ein ganz besonderes sogar.

    • Der Emil sagt:

      Oh NEIN! Das ist ein Fehlschlag, eine unverzeihliche Vernachlässigung meiner täglichen Routine, ein Rückfall in die Zeiten, da ich nichts auf die Reihe brachte … Ja, so verquer geht’s in meinem Kopf zu.

  4. Amelie sagt:

    Trau Dich. Ich denke auch, es passiert nichts.
    Also ich halte Dir weiter die Treue!

    Vor einiger – nicht allzu ferner – Zeit hat mir die Kraft gefehlt, Deinen Blog zu lesen. Und, es ist auch nichts passiert. Du bist immer noch da. Und ich jetzt auch wieder ;o)

    Einen schönen Sonntag wünscht Amelie

    • Der Emil sagt:

      Ich selbst habe das tägliche Veröffentlichen zu meiner „Indikatortätigkeit für Depression“ gemacht. Tu ich es nicht, bin ich wieder behandlungsbedürftig depressiv.

  5. Elvira sagt:

    Ich lese jetzt mehr in anderen Blogs als selbst zu schreiben. Das hat zwei Gründe: zunächst wäre da die viele Zeit zu nennen, die das Schreiben und das Beantworten der Kommentare benötigt. Das gehört für mich zu einer „Kommunikation“ dazu (es sei denn, es gibt gar nichts zum Kommentar zu sagen, weil er sich eindeutig nur so daher geschrieben liest). Der wichtigere Grund war für mich (das wird für Dich nicht zutreffen) aber war, dass ich unterwegs immer dachte: Ach, das wäre jetzt was fürs Blog, mach mal schnell ein Foto! Ich nahm mir nicht mehr die Zeit, das, was ich da fotografierte, wirklich in aller Ruhe auf mich wirken zu lassen – und zwar nur für mich. Ausschließlich! Seit einiger Zeit habe ich begonnen, meine realen sozialen Kontakte einer neuen Pflegschaft zu unterziehen. Das hat doch eine etwas andere Qualität als es die Blogkontakte haben können. Also trau Dich und schau, was es mit Dir macht.

  6. Xeniana sagt:

    Trau dich:) Ich stimme zu:)

  7. Gudrun sagt:

    Lieber Emil,
    das, was Elvira geschrieben hat, sehe ich ganz genauso.
    Ich werde auch in Zukunft bloggen, allerdings aus ganz anderen Beweggründen. Ich weiß, dass ich nie ein reelles Spinnstübchen haben werde. Alles, was mit Kosten verbunden ist, muss ausfallen. Die Kosten für ein Blog sind gering, an einem etwas anderen virtuellen Spinnstübchen arbeite ich. Es wird nicht Blogbeiträge zu jedem und allem geben, auch nicht jeden Tag.
    Und nun zu dir. Du hast deinen Sender, und auch noch so etwas wie ein Familienleben. Das ist viel, braucht auch viel. Was ist da schon die virtuelle Scheinwelt dagegen?
    Meine olle Lieblingsgroßstadt ist nicht weit. Kannst dich ruhig mal wieder in die Spur begeben. Wie war das mit dem Einwegegrill? 🙂 Und gibt es nicht auch Telefon? (Ich habe leider den letzten Buchfink verpasst. Du musst mir sowieso noch mal erzählen, wie ich den nachhören kann.)
    Und jetzt gehe ich auf meine Kräuterwiese. Ich habe eine in meiner Nähe und da es Naturschutzgebiet ist, wird auch nichts von all den Giftstoffen abgeladen, die die chemische Industrie zu bieten hat. Für Kinder ist wie Wiese auch schön. Man kann nämlich nach Herzenslust toben und laut sein.
    Gruß von nebenan

  8. Inch sagt:

    Das hat wohl was mit Los Lassen zu tun. 😉
    Ich blogge seit geraumer Zeit auch nicht mehr täglich und empfinde es als sehr angenehm. Der Blog ist da, ein Teil von mir. „Meine“ Leser sind da, selbst wenn ich selbst keine Zeit habe, Blogrunden zu drehen. Und wenn ich was zu sagen habe, dann blogge ich. Also nicht, dass ich die anderen Tage nichts zu sagen hätte. Aber statt nach Themen zu suchen, warte ich jetzt bis etwas da ist, was „raus muss“ Und manchmal, wenn ich etwas unternehme, erlebe, beobachte, da denke ich schon ans Bloggen und freue mich drauf. Sehr schön. Wirklich.
    Aber!
    Das ist mein Empfinden.
    Wenn Du das tägliche Bloggen brauchst, dann musst Du es eben tun.

  9. nextkabinett sagt:

    Schwierig. Klar, ist es einfach zu sagen: Trau Dich. Solange Du aber das Gefühl hast, es wäre ein Rückschritt, dann ist es noch nicht an der Zeit. Was Du machen kannst, wäre, mal wieder eine Fotostrecke statt Text zu posten. Das entlastet doch auch. Eine Woche mal wieder nur Bilder … Das hatte ich Dir schon früher mal vorgeschlagen, aber Dein Ehrgeiz ist der Text. Die Zeit des Loslassens kommt schon von ganz alleine, setz Dich da mal nicht zu sehr unter Druck.

  10. pantoufle sagt:

    nein

  11. Pingback: Teilentrümpelung | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

Antworte auf den Kommentar von pantoufle Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert