Ein Zufallsfund, der mich nachdenklich macht.
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Einer, so sich unterfängt, über die Dummheit zu sprechen, läuft heute Gefahr, auf mancherlei Weise zu Schaden zu kommen; es kann ihm als Anmaßung ausgelegt werden, es kann ihm sogar als Störung der zeitgenössischen Entwicklung ausgelegt werden. Ich selbst habe schon vor etlichen Jahren geschrieben: «Wenn die Dummheit nicht dem Fortschritt, dem Talent, der Hoffnung oder der Verbesserung zum Verwechseln ähnlich sähe, würde niemand dumm sein wollen.»
Robert Musil, gefunden beim Projekt Gutenberg.
Ach so. Ja, wer den Quellenlink anklickte, weiß schon, daß das Robert Musil bereits 1931 einmal sagte und in seinem Vortrage in Wien 1937 wiederholte … 83 (77) Jahre her. Noch immer aktuell. Oder?
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 3. April 2014 war das Wannenbad.
Tageskarte 2014-04-04: As der Kelche.


auch heute will wohl niemand dumm sein. aber eben … wollen schützt vor dummheit nicht. und auch dort ist eine ähnlichkeit mit diveresen tugenden nicht ausgeschlossen … schlauer musil, echt, dumm war er nicht! 🙂
Man könnte an sich zu zweifeln beginnen…vor allem, wenn man, wie ich, Schwierigkeiten hat, Dummheit von Naivität abzugrenzen…
Das mit den Wonnewannenbädern finde ich gut, gibt erdige Geborgenheitsgefühle, bei mir jedenfalls…
„Buchfink“ in der Wanne hören ist die Krönung der Woche!
Oh! Vielen Dank. 😉