Übung in Geduld
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Gehetzte Menschen
hasten dem Glück hinterher.
Ich ruhe mich aus.
Hier sitzend erwarte ich,
daß mein Glück mir begegnet.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 8. Januar 2014 war ein aufgeklärtes Mißverständnis.
Tageskarte 2014-01-09: Sechs der Münzen
© 2010 & 2014 – Der Emil. Text und Bild unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).



Und? Ist dir dein Glück begegnet?
Wenn ich das so genau wüßte …
Ja, doch, irgendwie schon. Nicht das ganz große, aber: es sitzt noch / grad wieder neben mir 😉
Halt es fest, lieber Emil.
Festhalten? Ich weiß nicht, mir gefä#llt besser, wenn es freiwillig bei mir bleibt.
ich mag das foto! ich lese gerade deine antwort, dass du nicht weißt, ob dir dein glück begegnet ist. und dann, dass du es im kleinen gefunden hast. das ist gut, – wenn man die großen und kleinen glücksmomente, das, was einen froh macht, was „das herz singen lässt“, benennen kann, damit man es erkennt, wenn es da ist. auch in bzw. aus einem selbst.
ich wünsche dir ganz viele große und kleine glücksmomente im neuen jahr! alles liebe, wolkenreisende
Oft erkennt mensch sein Glück doch nicht, wennn er ihm begegnet …
Und so war es lange Zeit auch bei mir: ich bin dem falschen „Glück“ nachgerannt, dabei oftt gestrauchelt, bis ich ganz am Boden lag. Seit einiger Zeit aber lebe ich anders, und siehe da, es wird vieles besser; noch nicht gut, aber schonmal besser.
Vielen Dank.
Gehetzte Menschen rennen dem Glück davon. Manchmal sie sie nämlich so schnell, dass sie das Glück in ihrer Eile gar nicht bemerkt haben. Und nun kann es sie nicht mehr einholen. Deine Methode ist eindeutig die bessere!
Nachtrag: Vielleicht kann man dem Glück auch ein klein wenig entgegengehen?
Davonrennen, das ist das Wort, welches mir beim Schreiben partout nicht einfallen wollte (fliehen vor wäre auch passend gewesen, aber …). Ob das mit dem Entgegengehen klappt? Das habe ich noch nicht versucht. Allerdings mag ich weg vom ständigen in Bewegung, unterwegs sein.
Hab Geduld und sammele vorsichtig die kleinen Glücksmomente.
LG Anna-Lena
Das tu ich sehr fleißig.
vielleicht müssen wir nur oft genug innehalten, damit es uns endlich finden kann?
Überhaupt weniger oszillierend leben wäre vielleicht das gesündeste. Dieses ständige Hin und Her, mal so, mal so, hü und hott … Dann gäbs weniger Probleme, mehr Freude, mehr Stetigkeit, mehr Gesundheit und mehr Glück.
Und so, genau so wird es Dich finden. Denn es lässt sich nicht hetzen, nicht jagen, das Glück. Es findet Dich, wenn Du ihm die Zeit gibst.
Alles Gute noch fürs Neue Jahr!
Es ist kein Vorsatz, aber genau das tu ich in diesem Jahr.
Als Vorsatz habe ich es auch nicht verstanden
Innehalten und sich selber spüren hilft bestimmt das wahre Glück zu finden….
Ich wünsche dir Glück!!!! Und Glücklichsein.
Und das Foto gefällt mir ebenfalls sehr gut.
Lieben Gruss – sonja
Oh, im Moment bin ich nicht nur glücklih, sondern sogar ganz zufrieden 😉
Beim Bild hab ich meine Zweifel, ob ich nicht hätte doch an den Farben drehen sollen.
Wie schön, Emil. Es freut mich sehr, dass du ganz zufrieden bist! So soll es bleiben 😉
Das Foto.
Ich finde es wirklich eine tolle Perspektive…. weil du wartest finde ich auch die *viele* Luft am Rücken gut durchdacht… viel Luft oben, viel Luft unten – perfekt!
Das Glück kann also auf allen Seiten an dich heran“schleichen“.
Der Blick in die Ferne, die passive Körperhaltung – besser wäre das Bild zum Text niemandem gelungen. Warten.
Wegen den Farben. Schwarz ist nicht ganz schwarz auf deinem Bild. Es ist ziemlich hell. Was wiederum deinem Gesicht sehr zur Geltung bringt. Du bist zufrieden, wartest auf das Glück….. es darf meiner Meinung nach hell sein. Sonst tust du bisschen mehr schwarz rein – wie du meinst 😉
Grüsse 🙂
Also ist es für ein Selbsportrait doch ganz gut geworden? 😉
klar … ich denke an Bertolt Brecht und seinem Lied aus der Dreigroschenoper:
„… Ja, renn nur nach dem Glück
Doch renne nicht zu sehr!
Denn alle rennen nach dem Glück
Das Glück rennt hinterher
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht anspruchslos genug
Drum ist all sein Streben
Nur ein Selbstbetrug“
ich mag deine Worte und dein Bild dazu sehr … innehalten ist etwas, das wir üben können, wie vieles andere eben auch, wie z.B. uns zu öffnen für die Orte und die Momente, wo das Glück uns die Hand reicht, sei es nun groß oder klein, Glück ist Glück!
herzliche Grüße
Ulli
Der Brecht hat das …? Ich kenn die Dreigroschenoper, klar, aber wie vom Faust kenn ich nicht den gesamten Text auswendig. Hab grad mal nachgelesen!
Ich befürchte, es steckt Methode dahinter, die Menschen vom Innehalten (und Ösolffnen) abzuhalten. Solange wir schwindelig gehalten werden, solange uns vom Gehetze schwindelig ist, bekommen wir nicht so richtig mit, was uns angetan wird – als einzelner Mensch und als gesamte Menschheit.
Stress und die ständige Bedrohung des Arbeistplatzverlustes sind die modernen Formen von Zuckerbrot und Peitsche … oderrr?
Mich kann keiner mit Arbeitsplatzverkust bedrohen.
(Wie hab ich denn Öffnen geschrieben?!)
Aber ja, es ist, wie Du es schreibst.
Hasten kann ich sowieso nicht mehr, lach.
Mein Leben ist eeh langsam geworden.
Daran habe ich mich echt gewöhnt.
Ein schönes Bild von dir, lieber Emil.
ich hoffe, es kam der/die worauf du geartet hast.
Warum muß man es Entschleunigung nennen, wenn der Mensch sich wieder auf das ihm gemäße Tempo besinnt? Gerade im aufmerksamen Leben brauche ich doch Zeit für so vieles …
Es kam jemand. Nicht die oder der Erwartete, aber: Es kam jemand und damit eine ganze Menge mehr.