Manches ist nicht ganz ernstzunehmen und regt trotzdem zum Denken an
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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind. Und ganz besonders schreibe ich meinen Adventskalender in diesem Jahr für eine Bloggerin.
Ich wünsche mir und Dir, Chaoskatze, eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für Dich und für alle Menschen, die Hoffnung brauchen.
In einem der “sozialen” Netzwerke kursierte in den letzten Tagen etwas, das für alle Eltern nützlich sein könnte. Klar, es bedarf einiger Voraussetzungen. So müssen die Eltern zumindest ein Kind im Alter von etwa fünf bis 69 Jahren haben. Schnee muß auch ausreichend gefallen sein.
Ich erlaube mir, das augenzwinkernd in einen 28er zu verwandeln:
Anleitung für den Schneemannbau
(natürlich nur, wenn es geschneit hat):
Tür auf. Kind raus. Tür zu. Und dann zusehen.
Ein 28er nach Helmut Maier.
Hier in der Stadt gibt es noch keinen Schnee. Hier kann noch kein Schneemann gebaut werden. Weiße Weihnacht sind laut Wetterbericht kaum zu erwarten. Die Kinder aber warten trotzdem schon aufs Schlittenfahren, auf die Schneeballschlachten, auf die großen Schneekugeln, die zu Schneemännern und Schneefrauen aufeinandergetürmt werden. Die Nasen sind wohl noch immer Möhren oder Karotten. Aber woraus werden heute die Augen, der Mund und die Knöpfe gemacht? Und als Kind bekam ich von der Mutter einen kleinen Eimer oder eine Stielkasserolle, die ich meinem Schneemann aus Hut aufsetzte. Was nehmen die Kinder heute?
Ach ja, und was machen die, die zwar Schnee und Lust auf einen Schneemann haben, aber eben niemanden, den sie vor die Tür schicken können oder wollen? Selber bauen! Natürlich. Das macht auch mit fünzig jahren noch Spaß. Vor allem: Es ist so wohltuend zweckfrei, so “unnütz”. Ja, unnütz für die meisten, denn es ist keine Gelegenheit zum Geldverdienen (obwohl es auch schon Schneemannbauwettbewerbe gibt, national bis international). Vielleicht brauche ich viel öfter solch “unnütze” Sachen, für mich, weil ich daran viel Spaß haben kann.
Der Sinn beim Schneemannbauen? Ja, welchen Sinn hat es wohl? Der Schneemann ist nicht dauerhaft, er wird spätestens im Frühjahr vollständig abtauen. Normalerweise ist ein Schneemann auch nichts, mit dem ich “rennomieren” oder glänzen kann. Warum baue ich einen? Fragt ihr euch, warum ihr einen Schneemann baut, wenn ihr ihn allein, nur für euch (und nicht für Enkel oder Kinder) baut? Ich tu das nicht (nur ausnahmsweise hier einmal). Ich habe nur mein Vergnügen daran, den Schneemann bauen und ihn dann tage- oder wochenlang ansehen zu können. Vieleicht, aber nur vielleicht bin ich stolz darauf, ein besonders ansehnliches Exemplar aufgestellt zu haben; und wenn ich das bin, dann ist das ein neidfreier Stolz.
Schneemannbauen. Etwas, für das kein Mensch wohl je zu alt ist, so er es körperlich noch meistern kann. Etwas, das mich heute noch mit der Adventszeit meiner Kindheit verbindet, an das ich schöne Erinnerungen habe. Die wünsche ich allen Leserinnen und Lesern auch.
Und eine friedvolle, besinnliche Zeit wünsche ich allen Leserinnen und Lesern.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 2. Advent, am 8. Dezember 2013 war, daß ich rechtzeitig aufgestanden war.
© 2013 – Der Emil. Der Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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Türchen geöffnet, kalt draußen, Türchen geschlossen. 😉
Knöpfe, Emil, Knöpfe statt Kohle. In jedem Haushalt gibt es diese Sammlungen aus Omas oder Tante Trudchens Hinterlassenschaft. Ansonsten sind es die Dinge, die wir draußen finden: Stöckchen, kleine Steine, Mulch. Ich freu mich schon auf die Schneefamilien in unserer Siedlung. Aber noch mehr freue ich mich darüber, dass die Kinder das überhaupt noch machen! Und manche Erwachsene eben auch, völlig sinnfrei, einfach nur so!
Liebe Grüße von Elvira
Schneemann bauen gehörte bei mir als Kind in jedem Winter dazu. Beim Bauen waren die Handschuhe am Bändchen sehr hilfreich. Die konnte man von sich schmeißen ohne Gefahr zu gehen, sie in den Schneemannbauch einzuwickeln. Meine Schneemänner hatten auch Kohleaugen, denn sie Stückchen fielen von den Kohlezügen, die an meinem Haus vorbei führen. Meine Mutter spendierte einen alten Topf und eine Möhre. … Jeden Morgen ging ich erstmal an das Fenster, um nach meinem Schneemann zu schauen.
Liebe Grüße von Nebenan.
Du wirst lachen. Voriges Jahr hatte ich es mal versucht. Bin aber schon bei der ersten Kugel gescheitert. Der Schnee war ausnahmsweise mal zu „flockig“ und hat nicht gehalten. Oder ich zu ungeschickt dazu. 🙂
LG Gabi
Zum Schneemannbauen reicht es noch nicht, heute nieselpieselt es wieder und es sind 10 Grad.Und letzten Winder hat meine Cora Fellnase jeden Ansatz eines Schneeballs, was evtl ein Mann werden sollte, einfach kaputt gebissen. na ja… 😉 Dafür habe ich dir ein Stöckchen zugeworfen, magst du es vielleicht fangen? http://martina-doll.com/2013/12/09/moin-moin/
Ach Schreck. Stöckchen. Zur Adventskalenderzeit … Ahhhh. Zeit bs Januar?
Zeit solange du möchtest 🙂
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