Gleiches (Nº 238)

Mal so, mal so, gleich und doch nicht gleich

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Wieso nehme ich Gleiches so unterschiedlich wahr?

Erst letztens genoß ich in matter Faulheit die Ruhe am Sonntag.

Und gestern?

In der Ruhe des Sonntags war ich genervte von meiner faule Mattheit.

 

Immer nur schlaff darniedergelegen und nicht gewußt, wohin mit den Gliedmaßen und den Haaren. Keine bequeme, gemütliche Stellage einnehmbar. Und trotzdem immer wieder in eine Art Bewußtlosigkeit abgerutscht.

Und wieso fällt mir der Unterschied nur manchmal auf?

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 25. August 2013 waren leckere Maultaschen.

© 2013 – Der Emil. Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Gleiches (Nº 238)

  1. Weil Du manchmal mehr und manchmal weniger Ruhe benötigst?

    • Der Emil sagt:

      Benötigt hab ich die Ruhe in beiden Fällen, Aber einmal fand ich’s gut, und einmal eben Scheiße …

      Und nun überleg ich, wieso das so ist.

      • selmataylor sagt:

        (⁎⚈᷀᷁ᴗ⚈᷀᷁⁎) 【。゚+.нёllо。゚+.】 ( ̄o ̄)
        Also, wenn mich nicht alles täuscht, nennt man diesen Zustand dann nicht „Langeweile“?
        Nach dem Motto: „Für alles zu gebrauchen und doch zu nix Nutze!“ (*´д`*)
        Warum das so ist, fragst du dich?
        (Ich Klugscheißer einfach mal drauf los (*^-^*) )
        Vielleicht, weil wir Zeit auch unterschiedlich wahrnehmen?
        Die innere Unruhe (Unzufriedenheit) lässt uns manchmal, in einer identischen Situation, nicht 1:1 fühlen – was logisch ist, denn zwei identische Zeitparallele gibt es nicht!
        Zwischen zwei Sonntagen liegt eine Menge Zeit, die das Unterbewussten in „Wallung“ gebracht haben kann und schon sehen wir unser Wohlgefühl winkend an uns vorbeirennen – ach ne, es zeigt den Mittelfinger ╭∩╮(︶ε︶*)
        Hach komm, wir schieben es einfach dem Unterbewusstsein in die Schuhe … ja ja ja???
        Wer sonst unterwandert unser Bewustsein so unbemerkt?
        Spätestens in dem Moment, in dem du mit dir haderst, eben so gut aufstehen zu können UND DOCH LIEGEN BLEIBST, in einer Endlosschleife gründet, geht es nur noch um körperlichen Bewegungsdrang und geistigen Widerstand, welches wir als unangenehme Mattheit erfahren.

        In diesem Sinne, einen schönen (hoffendlich nicht, von Mttheit geplagten) Sonntag!
        ✌(◉◡◉)ɛиʝσʏ тнɛ ƨιℓɛиcɛ ♫♪~♫

        • Der Emil sagt:

          Langeweile war es nicht, die kenne ich nämlich nicht.

          ’s ging auch nicht um den Kampf „körperlicher Bewegungsdrang (Was ist das?) gegen geistigen Widerstand“. Nein, um die unterschiedliche Wahrnehmung, so wie 14 °C mal angenehm warm und mal unangenehm kühl erscheinen …

          • selmataylor sagt:

            Ja, aber das meine ich doch.
            wie wir uns gerade fühlen (Bewusst / Unbewust) lässt uns nicht immer gleich auf Einflüsse und Begebenheiten reagieren
            „Langeweile“, war nur eine Idee, so wie alles nur der Versuch ist, einen Menschen den man nicht sieht, richtig zu verstehn.
            Man kann ja nur Mutmaßen, warum man einmal etwas angenehm empfindet und ein anderes Mal überhaupt nicht… und meine Vermutung war, negative Einflüsse.
            Hattest du das nur in dieser besagten Situation oder gab es noch ähnliches?
            so wie du es beschreibst und ich es verstehe, kenne ich dieses Gefühl, doch für dich kann es ja dennoch anders sein. Thats very possible!
            Wenn mich „morgen“ etwas abstöst was ich „heute“ noch abkonnte, liegt das meist daran, das mich etwas blockiert das gestern noch nicht da war.

  2. Manchmal braucht man vielleicht eine andere Art der Ruhe: ein stiller Waldspaziergang o.ä. Mir geht es manchmal so …

    • Der Emil sagt:

      Das wäre eine mögliche Erklärung … (Ich muß besser darauf achten, das allerdings merkte ich bereits, und dann kann ich es mir vielleicht auch erklären.)

  3. Elvira sagt:

    Vielleicht konntest Du die Ruhe des ersten Sonntages genussvoll erleben, weil nichts im Hintergrund lauerte, das erledigt werden sollte/müsste/könnte? Vielleicht hattest Du gestern eine kleine Hummel in Dir, die Du aber überhören wolltest, nur nicht ganz konntest? Vielleicht wolltest Du den Zustand des ersten Sonntages erzwingen? Eine anstrengende, ruhestörende Aufgabe. So viele Vielleichts!
    Liebe Grüße von Elvira

  4. Mia sagt:

    Ich würd´s aufs Wetter schieben. Die Betrachtungsweise finde ich ja gut, Dein Vergleich. Mal so, mal so. Ich denke das ist wie Spagetti mit Tomatensoße. Einmal könntest Du dich da reinlegen und genießt jede einzelne Nudel und dann wieder, obwohl du mächtig Kohldampf schiebst, hängen dir die Nudeln zum Halse raus.

  5. Sofasophia sagt:

    weil du keine maschine bist?!

  6. Gudrun sagt:

    Manchmal ist eben der Kopf nicht frei. Man hat das Gefühl, die Straßenbahn fähert einem gleich vor der Nase weg und man müsste eigentlich rennen. Wie soll man da auf dem Sofa seine Ruhe finden?

  7. Gabi sagt:

    Ich kenne das auch. Mir geht es manchmal ebenso. Mir selbst fällt das aber gar nicht so richtig auf. Eher meinem Mann, der mich dann fragt, wieso ich einmal so und einmal so auf gleiche Situationen reagiere. Antwort darauf hab ich dann auch nicht immer.
    LG Gabi

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