Wie es der Zufall so will
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Für meinen letzten (nein, nicht den letzten, sondern den zuletzt von mir gestalteten) Buchfink suchte ich einige Tage nach einem passenden Gedicht zum Thema “Zufall”. Ich fand keines, das mir so recht paßte. Da griff ich zu einer Notlüge und sprach das folgende, «im Internet gefundene, von seinem Verfasser zu Nutzung freigegebene “Werk” »:
Keller und Zufall
Als ich vor einigen Tagen
es schaffte, mich hinabzuwagen
in meines Gartenhauses Keller,
da war die Falltür plötzlich schneller.
Ich war noch nichtmal richtig unten,
da war mein Ausweg schon verschwunden:
Die Tür fiel zu knapp über mir.
Seitdem nenn‘ ich sie Zufall-Tür.
Am 12. Juli 2013 kurz nach 17 Uhr in der Straßenbahn gekalauert und auf Biegen und Brechen zusammengereimt von mir selbst.
Ich weiß – schlimmste Büttenredenkalauerreimerei. Aber die kleine Unwahrheit wird mir hoffentlich verziehen. Den wenn ich im Radio sage, daß das Gedicht von mir sei, dann klingt das doch wirklich … wirklich … eitel.
Dafür hatte ich gestern eine Zufallsbegegnung, deren Aufbereitung noch etwas Recherche bedarf. Über die schreibe ich dann morgen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 16. Juli 2013 waren unter anderem der geschaffte Arztbesuch und der Besuch der Bibliothek.
© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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ja, komisch diese angst vor dem eigenen talent.
das zufall-wortspiel hat was. ich hab zwar noch nie von gartenhäusern mit kellern gehört, aber die gibt es bestimmt. und die zufalltüren sicher auch – aber was ist schon wirklich und wahr? 😉
Doch doch. Viele, naja, einige der Bungalows (hierzulande größere Gartenlaube, nicht Wohnhausbaustil) und Gartenlauben hatten insbesondere zu Lager- und Kühlzwecken eine Art Keller, Nicht riesengroß. Nicht vollunterkellert.
Im Erzgebirge nutzten manche die vorhandenen Stollen des Altbergbaus …
Warum willst du dein Licht unter den Scheffel stellen?
Liebe Grüße
Anna-Lena
Je nun, für soooooo gelungen … Aber Heinz Erhard hat mit solchen Dingen auch … Oder etwa nicht?`
Hach, schwierige Frage!
Tja, hättest Du mal bei mir geguckt, lieber Emil:
http://skriptum.wordpress.com/2011/11/17/falls-3/ 😛
Einen zauberhaften Mittwoch wünsche ich Dir!
Ach weißt Du … Vielleicht hatte ich doch nur eine Ausfallerscheinung oder war vom eigenen Kommentar abgeschreckt?
Jetzt ist die Suche ein Altfall.
Ich finde, die Notlüge wäre nicht nötig gewesen. Mir gefällts.