Notwendige “Arbeits”-Verweigerung?
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Da les ich gestern im Sender – eigentlich wollte ich nur eine Sendung Jojo schneiden, aber dann war niemand bereit, die Sendetechnik zu übernehmen – in einer völlig ungeplanten Schicht Sendetechnik die nigelnagelneue Programmzeitung von Radio Corax (hoffentlich ist die neue bald dort zu finden). Und las zur Sendung InkassoHasso – medienkritik, kulturkritik, popkultur – vom 24. August 2013 um 16 Uhr (ja, erst in acht Wochen!) folgendes:
Depression ist der Streik, der keiner sein will.
Depression ist Arbeitsverweigerung, aber nicht als bewußte Verweigerung von jemandem, der den Kapitalismus und die Lohnarbeit ablehnt.
Depression ist ein Streik des Unbewußten. Denn oft sind es die besonders Angepaßten, diejenigen, die meinen, alles richtitg machen zu müssen oder einfach alles schaffen zu müssen, die an einer Depresion erkranken.
Depression trifft diejenigen besonders, die die Sache des Unternehmens oder des Staates sich so sehr zueigen gemacht haben, daß sie den äußeren Zwang nicht mehr wahrnehmen, sondern diesen so sehr verinnerlicht haben, daß sie sich selbst ausbeuten.
Depreesion ist das Gegenteil moderner Arbeitsethik, das Gegenteil des Immer-da-und-bereit-sein-müssens und -wollens.
Mit vorzüglichem Dank an die Autoren des Textes in der CX-Zeitung.
Ja. Was soll ich dazu noch schreiben außer “ja”?
Den Termin am 24.08.2013 um 16 Uhr habe ich mir notiert.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 1. Juli 2013 waren meine Gelassenheit am Abend, weil ich mich sehr gut beruhigt hatte, und das Montagskino.
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den text muss ich mir ausdrucken – zum „eigengebrauch“. danke für abschreiben und: ja. ja, genau.
Ich gebe zu, daß ich nach dem ersten Lesenziemlich seltsam ausgesehen haben muß. Ich wurde grfragt, ob es mir gut gehe … (Ich war ja mal Freiberufler, selbständig: Selbstausbeuter?)
Der Text hat viel Wahrheit in sich!
Auch von mir ein Danke fürs Abschreiben.
Amelie