Sonnabend (Nº 173)

Wahrheit im Lied: Das Heimat-Dingens

To get a Google translation use this link.

Im Jahre 1995 habe ich dieses Lied in der Adventszeit in Koblenz gesungen, in der Dämmerung, oben im Denkmal am Deutsche Eck.

 

 

VIII - Dr Kukuk 1904

Eine Original-Liedpostkarte von Anton Günther, Quelle: Wikimedia Commons

 

 

 

Erstaunlich, daß insbesondere die dritte Strophe – naja, das ganze Lied irgendwie, denn ich bin auf den Berg gegangen als Kind und habe im “SchürerWälle” (Schürer-Wäldchen) oder im “Mehnert-Wald” gelauscht – doch stimmt. Denn obwohl ich nicht ins Dorf zurückwollte – ich bin nach über zehn Jahren doch wieder hin, habs mir angesehen und bin jetzt wieder da. Zu Besuch.

 
Dr Kuckuck von Anton Günther
 

De Zeit is vergange, iech mußt for vun drhaam
mußt de Haamit verlossn, ne Wald un de Baam
doch iech kahs net vergaassn mich ziehts wieder hie
wu iech als klaaner Gung naus in’n Wald gange bie.
 
      Die Zeit ist vergangen, ich mußte fort von zuhaus
      mußte die Heimat verlassen, den Wald und die Bäume
      doch ich kann es nicht vergessen, mich ziehts wieder hin
      wo ich als kleiner Junge hinaus in den Wald gegangen bin

(Die dritte Strophe in dem Erzgebirgisch, das ich als Kind sprach und heute noch zu sprechen vesuche. Die Texte sind nach Fristablauf gemeinfrei!)

 

Heimat, da, wo ich herkomme (aber ich … naja, eigentlich aus einem Nachbarort, aber eben dieser eine ists, der mich immer wieder anzieht) – wie ists bei euch?

Vielleicht habe ich dort die schönste Zeit meiner Kindheit und Jugend verbracht und es zieht mich deswegen hin? Hm, ist es das?

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 21. Juni 2013 waren die Reise in die Vergangenheit und das Ankommen.

© 2013 – Der Emil. Eigener Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

173 / 365 (WP-count: 307 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter Erlebtes, Geschriebenes, One Post a Day, postaday2013 #oneaday abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu Sonnabend (Nº 173)

  1. Gudrun sagt:

    Heimat ist für mich vor allem ein Ort, wo ich willkommen bin.
    Hehe, lieber Emil, ich finde es gut, dass du dich auf den Weg gemacht hast.

  2. Obwohl ich selbst nie groß über Wiesbaden hinauskam, fühl ich mich doch als Kosmopolit. 😀

  3. heimat ist für mich.. etwas wunderbares. my home sweet home. der ort wo ich aufgewachsen bin. in dem ich gewachsen bin 🙂 den ich kenne wie meine westentasche.
    jedes mal wenn ich nach hause fahre, freue ich mich wenn ich vor mir schon die St. Stephani-Kirche erblicke 🙂

  4. Amelie sagt:

    Ich halte es da so wie Herbi Grönemeyer: Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl.
    Trotzdem fühle auch ich mich immer wieder zu Bitterfeld, dem Ort, der von Braunkohle und Chemie geprägt war, unendlich hingezogen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert