Gier (Nº 072)

Unumkehrbar

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Bleibt eine Sehnsucht lange genug unbefriedigt, kann sie zur Gier werden. Aber noch nie wurde aus einer Gier eine Sehnsucht …

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 12. März 2013 war der Schnee, der Schnee, der Schnee.

© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Gier (Nº 072)

  1. Xeniana sagt:

    Toller Spruch!

  2. Sehr wahr getippt, lieber Emil!

  3. Ellen sagt:

    Danke dafür, Emil.
    Die Gier. Für mich die eigentlich schlimmste (wahlweise nach religiöser Zugehörigkeit oder ohne diese):
    Sünde, Anhaftung,Verblendung, menschliche Eigenschaft.
    Weil aus ihr so unglaublich viel Negatives resultiert…ganz anders als bei Sehnsucht.

  4. nextkabinett sagt:

    Und was ist, wenn man Gier nach der Sehnsucht hat?

    Gier nach Liebe … Liebessucht … Ich meine, es hat alles was mit Begehren zu tun und das Begehren kennt viele Facetten …

  5. Frau Blau sagt:

    in dem wort sehnsucht, steckt das wort sucht und die ist mit der gier verwandt, soweit erst einmal …

    • Der Emil sagt:

      Die, MEINE Frage aber lautet: Kann aus Gier eine Sehnsucht werden?

      Vielleicht kenne ich Sehnsucht nur als etwas Romantisches (Ja!), romantisch Verklärtes (Ja?), Zärtliches – wohingegen Gier bei mir immer brutal ist.

      • Frau Blau sagt:

        ja, das ist auch meine Frage, seitdem ich deine Zeilen las, dewegen schrieb ich: soweit erstmal … hatte zwar anfangs noch mehr geschrieben, aber es für bla gehalten-

        Sehnsucht entsteht bei mir nach Menschen, Zärtlichkeiten und Wohlfühlorten – Gier ist schamlos … und wieder schreibe ich: soweit erstmal, ich sinniere weiter – danke dafür!

  6. mayarosa sagt:

    Hm… kann aus Sehnsucht Gier und aus Gier Sehnsucht werden? Uff… was für Fragen. Keine Ahnung. Vielleicht müsste man sich erstmal auf eine Bedeutungsdefinition der Begriffe einigen. Aber wenn aus dem einen etwas anderes werden kann, so müsste dieses Etwas sich im Grunde auch wieder zurückverwandeln können. Oder?

    • Der Emil sagt:

      Nicht unbedingt. Aus einem Küken kann auch nicht wieder das Ei werden … Es gibt eben Dinge, die (physikalisch gesprochen) nicht symmetrisch sind.

  7. Sofasophia sagt:

    ich sinniere da für mich mal weiter. ist es wirklich so, oder doch auch umgekehrt möglich? hmmm.
    ich weiss es nicht.
    spannender input, danke!

  8. minibares sagt:

    Gier ist ja nicht umsonst negativ belegt.
    Sehnsucht dagegen darf man gern haben, lach.

  9. puzzle sagt:

    Ich sehe es anders, habe aber auch mit dem Wort Gier keine negativeren Assoziationen als zur Sehnsucht.
    Wie oben schon von Frau Blau geschrieben, sind Gier und Sucht eigentlich Zwillinge.
    Ich finde es wunderbar, sich als leidenschaftliche Geliebte im Einverständnis aufeinander gierig zu wissen, unstillbar, immer wieder aufs Neue, mit brennender Intensität und Leidenschaft und der Sehnsucht nach diesen Begegnungen dazwischen.
    Für mich schließt es sich keinesfalls aus.
    Der (für alle einsehbar) schönste und poetischste Repräsentant der Vereinbarkeit von Gier mit Sehnsucht ist für mich > http://dergrund.wordpress.com/

  10. Pingback: Zur Beruhigung (Nº 127) | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

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