Routine kommt (noch) nicht auf
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Auch am dritten Tage erging es mir wie schon am Dienstag. Wieder kam ich völlig erschlagen heim, raffte mich nur noch zu einem Nachtimbiß auf und liege seitdem auf meiner Schlafcouch. Wie irrig meine Annahme war, in Pausen schnell mal nach Bloggerhausen schauen zu können! Sonst, beim Produzieren und Schneiden von Sendungen habe ich das immer geschafft. Aber das ist einer der Unterschiede zwischen freiwilliger Arbeit und “Dienst”: Ich gehe die “dienstliche” Tätigkeit viel ernsthafter an.
Gestern war ich vor allem mit Recherche-Arbeiten befaßt. Jetzt ahne ich zumindest, aus wievielen Quellen ein gemeinnütziger Verein wie dieser hier Fördergelder bzw. materielle Unterstützung erhalten könnte – aber ich habe wohl noch nicht genug gesucht, um eine tatsächliche Vorstellung davon zu haben. Dann bleibt ja immer noch die Schwierigkeit, die Geldgeber zu interessieren und zu überzeugen davon, daß das Geld bei uns echt gut angelegt ist.
Nebenbei war ich auch mit dem Schnittservice beschäftigt. Aus automatisch aufgezeichneten Mitschnitten (die werden rund um die Uhr stundenweise angefertigt) waren zwei Live-Sendungen zusammenzufügen zu jeweils einer Audiodatei. Auch das ist etwas, das beim Radio immer wieder benötigt wird (und das ich prinzipiell schon von Jojo kenne). Beim nächsten Mal verwende ich nicht das gewohnte Programm, sondern ein anderes, ebenfalls vorhandenes und lerne damit auch den Umgang damit kennen.
Gestern startete auch ein Workshop “Radio für Ältere” – oder so. Da kamen doch tatsächlich über ein Dutzend Senioren (knapp unter 60 bis beinahe 80) und schauten sich an, was bei Radio Corax läuft. Und waren wißbegierig und interessiert. Ich war erstaunt!
Genug Praktikumsleben für jetzt. Morgen schreibe ich wieder über etwas anderes. Versprochen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 16. Januar 2013 war, daß ich ein Netbook von Windoof 7 befreien und mit UbuntuStudio (ein LINUX! Hurra!) versorgen durfte! Ha! Und um 20 Uhr war hier endlich Winter und alles weiß.
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Also ich finde das interessant, was Du über Dein Praktikum erzählst.
Finde ich auch. Schreibe ruhig sechs Wochen über das Praktikum.
besteht eigentlich eine winzige Hoffnung auf Übernahme? willst du das überhaupt?
mal vom malade fühlen und, oder sein abgesehen, scheint mir, dass dir dein Praktikum wirklich Freude macht und das widerum freut mich
herzlichst Ulli
Also: Ich hab das Praktikum genau dort gewollt und mir selbst organisiert. Wollen würd ich schon, aber es gibt keine Übernahme. Ich mach auch weiterhin meine Sendung mit und helfe meinem Verein (und damit meinem Radio) durch das Praktikum.
Es ist eben etwas für das Jobcenter organisiertes 🙁
Also mich würde es auch nicht stören, wenn Du weiter übers Praktikum schreibst. Ist ja interessant.
lg Gabi
Irgendwie wird das schon Bestandteil meiner Posts werden – und wenn es auch nur im “Positiv war …” auftaucht. Es ist erstmal positiver Streß, an den ich mich auch gewöhnen muß.
ja, weiter übers praktikum schreiben – wenn du willst.
wie gehts denn deinem pc? hast du den wieder fit gemacht?
ach, wie sehr ich dir wünsche, soo einen job zu finden. oder was in der art – das dich glücklich macht!
Lieber Emil, das ist alles soooo interessant, was du erzählst. Da kommt echt keine Langeweile auf.
Siehste, auch alte Menschen sind noch sehr neugierig.
Warum willst du über anderes schreiben. Ich finde dein Praktikumstagebuch interessant. Wer von uns kann denn schon mal Radio aus dieser Sicht erleben.