Fünf (#361)

Ein Einblick ins Privatgemach

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Willkommen in meinem Kopf, im Wirrwarr meiner Gedanken und Gefühle.

Schauen wir erst einmal nach dem Aktuellen Gemütszustand: Gestern hatte ich so ein “Countdown”-Gefühl. Daß es auf ein Ende zugeht. Nicht nur das Jahr.

Und hier die Aufgabenecke: Zur Zeit komme ich ja kaum dazu, in all den Blogs zu lesen, die mich interessieren, die mich begleiten. So sehr bin ich mit mir, meinem Innenleben beschäftigt, daß das “Außen” fast schon vernachlässigt erscheint.

Ah, hier in der Esoterischen Kiste liegt ein Bild: Selbst das Tarot sagt mir, daß etwas endet, aber seine Bedeutung für mich behält, und etwas Neues im Wachsen ist (Turm; Tod und Rad des Schicksals in einer Legung).

Was steht da auf den Zukunftsspiegel gekritzelt: Auf das Neue bin ich neugierig. Auf das, was ich mir für das Jahr 2013 vorgenommen haben werde.

Werfen wir noch einen Blick in den Schrank mit Begründungen und guten Ausreden: Ja, so ist das bei mir. Ich war ja am ersten Feiertag nicht unterwegs bei der Familie, nicht mit Freunden verabredet, nicht vom Fernsehprogramm gefesselt. Ich habe gestern Muße gehabt, ein etwas größeres Fazit zu ziehen. In meinem Therapietagebuch nachzulesen, das jetzt etwas über ein Jahr alt ist, und die dort notierten Notwendigkeiten und Ziele mit der Realität abzugleichen.

Da kommt grad nochwas zum Aktuellen Gemütszustand dazu: Glaubt mir, ich bin wirklich recht zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. Nein, nicht ganz zufrieden.

Hier liegt ja sogar der Ordner «Druckreife Sätze» offen herum. Wollt ihr mal einen Blick hineinwerfen? Da:

 

Wäre ich wunschlos glücklich:
Mir fehlte das Glück des Wünschens …
 
 

Hey, weg da von der Schamschublade, die bleibt zu!
 
Das reicht. Raus jetzt mit euch aus meinem Kopf. Ihr habt vielleicht schon zuviel gesehen. Nein, bitte nicht dem Schild zu den Phantasien folgen!
 
Kommt gut nachhause – bitte, geht jetzt.
 
Schaut mal auf die Uhr: Es ist Zeit für meine erotischen Träume, und ich möchte nicht, daß ihr die auch noch seht.
 
Also machts gut! Ciao! Doswidanja! Au revoir!

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 25. Dezember 2012 war das Ergebnis eines Soll-Ist-Vergleichs.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Fünf (#361)

  1. Frau Momo sagt:

    Bevor ich gehe, möchte ich aber danke sagen, das Du uns reingelassen hast.

  2. Danke fürs reinlassen.
    LG Gabi

  3. syntaxia sagt:

    Wunschlos glücklich – geht wohl kaum, nicht wahr?! Zufriedensein ist für mich eine ziemlich gute Eigenschaft. Denn sie beinhaltet doch alles was wir brauchen.

    ..grüßt dich Monika

  4. Himmelhoch sagt:

    Dein druckreifer Satz „Wäre ich wunschlos glücklich: Mir fehlte das Glück des Wünschens …“ gefällt mir sehr – doch ich denke, ich kann auch ohne Wünsche zufrieden und glücklich sein.-
    Du packst das, Emil.
    Ein Wunsch für viele Blogs: Endlich wieder ohne Schneegedöns, damit die Flackerei aufhört, die macht mich echt leseunwillig, weil sie augenanstrengend ist.

  5. Gabi sagt:

    Recht zufrieden finde ich eigentlich gut. Ganz zufrieden wäre vielleicht ähnlich, wie keine Wünsche mehr zu haben.

    LG Gabi

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