Liebes Tagebuch,
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heute muß ich mich bei Dir mal auskotzen. Der Tag fing ja gut an, aber was dann geschah …
Dasitzen. Schon eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Termin um Eins am Mittag. Sitzen in einem Wartebereich. Weil der Anlaß meines Besuches hier einer ist, dermich ziemlich ängstigt, kämpfe ich mit dem Schweiß und gegen den Impuls, einfach wieder wegzugehen.
Nich an das denken, was – irgendwann, aber sicher nicht heute – hier mit mir geschehen wird. Heute ist doch erst ein Vorgespräch vereinbart.
Ich lese ein sehr spannendes Buch, aber selbst das lenkt mich nicht genug ab.
Um viertel Zwei erscheint eine Schwester. Ich gehe zu ihr, trage mein Anliegen vor. Sie nimmt die Überweisung, schaut sie an und sagt mir dann, daß der Arzt schon um zwölf die Einrichtung verlassen hat.
Na toll, denke ich, und frage, wieso ich dann auf Schlag eins bestellt wurde. Sie wisse das auch nicht (dabei könnte es ihre Stimme gewesen sein, die am Mittwoch am Telefon zu vernehmen war).
Auf dem Weg nach draußen schimpfe ich laut vor mich hin. Als ich was vom in die Luft sprengen sage, bleibt eine mir entgegenkommende Ärztin stehen und spricht mich deswegen an. Nein, keine Sorge, nur zum Druckablassen, keine echte Absicht.
Ich wünsche der Ärztin ein gutes, ruhiges Wochenende und verlasse in versöhntem Gemütszustand die Einrichtung.
Ja, liebes Tagebuch, nun frage ich Dich: Was sollte denn das? Der eine Arzt bestellt mich zu der Zeit, da er auf Visite ist, der andere nach seinem Feierabend … Warum?
Dabei fing der Tag so gut an.
Und nochetwas möchte ich Dir verraten, liebes Tagebuch: Heute begann bei mir die Vorbereitung auf die Weihnachtszeit. Ja, ich sammle Ideen für meinen diesjährigen Adventskalender im Blog – und ich überlege, ob ich in der Zeit zwei Einträge pro Tag veröffentlichen werde.
Weihnachtsbräuche aus verschiedenen Ecken der Republik würde ich gerne … Und viel Erzgebirgisches …
Liebes Tagebuch, Du wirst ja sehen, was in der Weihnachtszeit bei mir geschieht. Danke, daß Du soviel Geduld mit mir hast.
Morgen schreibe ich Dir was Neues.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 26. Oktober 2012 war meine gute Laune auch nach dem verunglückten Termin.
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Denk daran, Deine Beiträge für den Germanys next Kabinettsküchenadventskalender einzuplanen. Wenigstens einen, lieber zwei oder drei … Danke sehr im Vorraus …
Vielleicht auch gleich alle … Hab ich schon dran gedacht.
Wie? Alle 24? Wow!!! *freu* Das wäre …. wäre natürlich der Knaller. Das würden wir aber richtig als Des Emils Kabinettsküchenweihnachtskalender machen. Ganz im Ernst, ich weiß nämlich nicht, ob viele Beiträge von den anderen Kabinettskollegen eintrudeln werden. Will da jetzt ab November intensiv nochmal rundum mailen und erinnern usw. Aber ganz ehrlich bin ich skeptisch. Und ich muss mich ja darauf verlassen können, dass bis spätestens 1.12. irgendwas da ist. Du weißt ja, dass das Layouten usw. auch nochmal viel Zeit kostet. Zeit, die ich so dann auch nicht habe, um bei den Kollegen zu bitten und zu betteln.
Wenn die lieben Anderen dann was einschicken, wird es in einer eigenen Reihe, z.B. Kabinettsküchenadvent gepostet. Überraschend sind die Beiträge der Anderen allemal, wie man ja an Germanys next Bundeskanzlerin Thomas Grund oder dem Minister für Innere Schönheit sieht, wenn sie in der Kabinettsküche posten.
Lange Rede, kurzer Sinn … Ich würde mich riesig freuen. Und ja, ich beteilige mich natürlich auch. Habe auch ein paar Ideen. Advent und Weihnachten aus deutschen Regionen finde ich super … da wäre viel zu finden … Den Rest machen wir aber per Mail, sonst ist es ja kein Adventskalender mehr.
Danke, lieber Emil. Ich freue mich sehr.
Lieben Gruß und ein schönes Wochenende für Dich,
Renate
Adventskalender..ja das ist schön… da freue ich mich schon..
LG und ärgere Dich nicht über soviel Blödheit..Petra
Ich hätte wohl schon in der Einrichtung reichlichst Dampf abgelassen. Auch wenn es vermutlich nix nützt, wenn der Arzt schon weg war. Aber ich habe mir angewöhnt, den Ärger möglichst da zu lassen, wo er hin gehört.
Da hatte ich es gestern besser. Eigentlich wollte ich bei meiner Neurologin nur was abholen, aber sie wollte mich nochmal sehen und das kurze Gespräch hat mir so gut getan.
Hab doch geschumpfen – sogar laut 😉 (Und irgendwie war ich doch froh, wieder raus zu sein.)
Tut mir leid, das du so einen Ärger hattest.Ich hoffe das dein Tag heute besser wird.
Auf deinen Adventkalender bin ich schon gespannt. LG Gabi
O ja, Weihnachten ist nicht mehr weit – hier hat es geschneit und das ist, wie jedes Jahr, zu früh!
Arzttermine – ja, auch so ein Kapitel – ich könnte ein Buch drüber schreiben!
Dann wären wir schon zwei 😉
Oder drei?
Es war einmal vor langer Zeit, da dachte sich ein Mensch: Nun, in einigen Wochen wäre die richtige Zeit um diesem und jenem Arzt die Aufwartung zu machen. Flugs griff der Mensch zum Telefon und füllte seine Zukunft mit Terminen. Dann sollte die Zeit kommen, als der Mensch, voller Hoffnung und Zuversicht eine ihm noch fremde Praxis betrat. Während das Menschlein sich in eine lange Schlange anderer Menschlein einreihte, legte es sich ein ums andere Mal die Sätze zurecht, mit dem es dem neuen Arzt seine Leiden zu Ohr bringen wollte. Endlich kam das Menschlein an die Reihe, nannte sein Namen und sein Anliegen. Doch der Arzt war nicht da. Wo war er? Krank? Bei einem Notfall? Nein, er war verreist! Das Menschlein war eine und eine halbe Stunde gefahren um diesen Arzt aufzusuchen und fragte sich, warum niemand es angerufen hat und überhaupt…
Geschehen vor zwei Wochen in meinem Urlaub. Ich hatte sooooo einen Hals und bekomme ihn beim Lesen Deiner Zeilen gerade wieder. Da vereinbare ich extra einen Termin nur zu diesem Arzt schon Wochen im Voraus und niemand teilt mir mit, dass er sich irgendwann entschlossen hat in den Urlaub zu gehen.
Ich kann Dich und Deinen Ärger sehr gut verstehen!
Oh je. Kommunikation soll angeblich eine feine Sache sein …
Ich krieg das dort schon noch hin, allerdings wird es ziemlich haarig (Extra-Kostenübernahmeantrag an die Kasse etc., weil ich mehr als die Standardlösung brauche).
Wie gut ich dich verstehe, ich hätte auch geschimpft wie ein Rohrspatz!
Das zeigt uns wieder mal, was wir für ein unbedeutendes Nümmerchen im großen Gesundheitskabinett sind, nicht mehr als ein einsamer, kleiner Fliegenschiss!
Weihnachten schiebe ich noch ganz weit weg…
LG Anna-Lena
Adventskalender … uih, das wäre ja toll.
Zur anderen Sache … 🙁
Oh, da hätte ich aber auch geschimpft! und zwar kräftig!
So gehts schließlich nicht. Unsereiner muss sich den Morgen freihalten, weil es einen Termin mit dem Arzt gibt. Und dann ist er gar nicht mehr da, sondern schon im Wochenende!!!
Boah neee, das ist ja zum kotzen!
Aber dein Adventskalender, der wird bestimmt super.
Nun, ob er im Wochenende war, weiß ich nicht. Jedenfalls nicht da. Gnnnnaaarrrrrrfffffff.
Der Adventskalender? Mal sehn …
Das darf ja nicht wahr sein. Was denken sich diese Leute (Ärzte) eigentlich?
Meine Bewunderung für Dich, dass Du Dir davon Deine gute Stimmung nicht vermiesen hast lassen. Für mich wäre der Tag gelaufen gewesen.
LG Gabi
Ich weiß ja wirklich nicht, wo der Dr. hinmußte. Vielleicht eine Konsultation außerhalb des Klinikgeländes? Vielleicht in einem anderen Teil des Krankenhauses?
Zuerst glaube ich an das Gute im Menschen …
Super Einstellung! 🙂
lg Gabi