Der oft übersehene Pinguinbrunnen
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Einer der Brunnen in der (erweiterten) Halleschen Innenstadt – er steht auf alle Fälle außerhalb der Stadtmauer – ist der recht unscheinbare Pinguinbrunnen.
Der Künstler Otto Leibe (1913-2002) schuf nicht nur diesen Brunnen, sondern auch mehrere andere Tierfiguren, die in ganz Halle (Saale) und insbesondere in HaNeu zu finden sind. Charakteristisch ist die recht grobe Körnung des verwendeten Betons, die insbesondere auf diesem Bild recht gut zu erkennen ist:

Pinguinbrunnen in Halle (Saale), 1969 von Otto Leibe geschaffen. Bitte vergrößern, um die Betonstruktur zu erkennen.
Seit 43 Jahren (seit Oktober 1969) stehen die drei fracktragenden Vögel an ihrem Platz. Und doch ist der Pinguinbrunnen einer der unbekannteren, oft übersehenen Brunnen der Stadt. Obwohl er direkt an der Straßenbahnhaltestelle “Rannischer Platz” zu sehen ist.
Nun ja, das Umfeld ist nicht das einladendste. Aber trotzdem: auf einfache, klare Linien reduziert stehen dort drei quietschvergnügte Pinguine und werden tagein, tagaus ihre kalte Dusche genießen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 07. August 2012 war ein erledigter “Behörden”-Gang.
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Das er oft übersehen wird, liegt wohl an seiner Schlichtheit, den klaren Linien, was ihn eigentlich so sehenswert macht. Mir gefällt Deine Brunnenreihe
Dankesehr. Was machst Du am 15. abends?
Bis jetzt noch nichts. Bist Du da in L.E.?
Ja. Wollt mich mit Gudrun treffen – hast Du Lust, das durch Deine Anwesenheit zu bereichern?
Aber gern doch! Notier es mir gleich im Kalender. (Es sei denn ich muss Baby gucken gehen) Schuckst Du mir eine Email wann und wo?
Mir gefällt der Brunnen. Hamburgs Brunnen… das wäre auch mal ein Thema.
Na dann!? Hast ja soweit alles fertig für den Umzug, und wenn Du nicht weißt, womit Du Deine Zeit totschlagen sollst 😉
Sinnlich wäre gut- also wahrnehmen, riechen, hören- ne, schmecken nicht….so ist es auch gut, diese schön nach oben strebenden Linien der Tiere, das oben sprühende lustige Wasser…lohnende Betrachtungen.
Gruß von Sonja
Die Tiere sind – meiner Meinung nach – ziemlich weit und ziemlich gut abstrahiert/stilisiert. Wie so manche stilisierte Zeichnung von einem Objekt, mit wenigen Strichen zum Logo gemacht.
Hat echt gedauert, bis ich das verstanden hatte …
Es ist immer wieder verblüffend, wie Einwohner sich an solche Dinge offenschitlich gewöhnen und dann gar nicht mehr wahrnehmen.
Echt schade, das ist doch ein erfrischender Anblick, gerade im Sommer.
Schön, das du uns diesen tollen Brunnen zeigst.
Naja, der sieht halt aus wie billiger Waschbeton, also völlig wertlos. Daß diese Figuren ziemlich gute Kunst sind, ist nicht offensichtlich 😉 Ich habe übrigens auch mehrere Anläufe gebraucht, um mich mit den Herren anzufreunden (seit 2009 hab ich ca 200 Aufnahmen gemacht, bin auch mit den Bildern hier oben nicht zufrieden wegen der Hintergründe; ich bräuchte wohl mal zwei Assistenten mit 20×4 m champagnerfarbigen Stoff).
ich kann dich gut verstehen.
So erging es mir u.a. in Krefeld, das kleine Gruppenstandbild von Herrn Band, der das Bandoneon erfunden hat. Mitten zwischen Geschäften, jede Menge Stände draußen mit Ware, wie Tücher, T-Shirts und so’n Zeugs. Dazu noch eine Eisdiele.
Diese Gruppe einzeln aufs Bild zu bekommen, keine Chance! grrrrrrrrrrrr
Oder es stehen irgendwelche Autos im Weg! *stöhn*
die eigentlich immer, „mitstöhn“
Der scheint aber ganz schön in die Jahre gekommen sein, der gute Brunnen. Jedenfalls müssten die schönen Pinguine dringend generalüberholt werden.
43 Jahre … Für einen Brunnen aus Beton schon ganz schön. Und er wurde erst 2007 (? – es gibt ein Schild, das auf Pinguinbrunnen 03 sichtbar ist, aber auf keinem meiner Bilder lesbar) saniert mithilfe zweiuer Firmen, die das bezahlten.