Hallesche Brunnen 02 (#202)

Kaktusbrunnen – den Namen kannte ich nicht

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Bisher erscheinen ist Teil 01.

 

Auf meinem Weg von mir zuhaus zum nächstgelegenen Discounter laufe ich den Carl-Schorlemmer-Ring entlang bis zum Laden neben der ehemaligen Stadtteilbibliothek. Dort sprudelt zwischen der Heideklause, dem (mittlerweile schon verfallenden, ungenutzten) Gebäude der Bibliothek und dem “Einkaufszentrum” dieser Brunnen:

 

Kaktusbrunnen 3

Kaktusbrunnen in Halle-Neustadt

 

Bis ich nach seiner Benennung und seinem Schöpfer suchte, kannte ich nur die sprudelnden Wasserstrahlen und einen seiner geheimen Spitznamen: Der Ti**enbrunnen. Allerdings konnte ich nie eine echte Ähnlichkeit mit den namensgebenden Körperteilen sehen.

 

Kaktusbrunnen 2

Kaktusbrunnen in Halle-Neustadt

 

Seit ein paar Tagen weiß ich, es ist der «Kaktusbrunnen», 1983 von Peter Michael geschaffen. Der sächsische Bildhauer gestaltete auch den Drachenbrunnen und hat sich auf die Schaffung von Brunnen spezialisiert.

Aber irgendwie – irgendwie bin ich nicht in der Lage, mehr Informationen und vielleicht sogar “offfizielle” Informationen zu Peter Michael (wahrscheinlich Chemnitz) zu finden. Naja, dafür gibt es auch in Rostock und vielen weiteren Städten insbesondere der verschwundenen DDR Werke von ihm zu entdecken.

Bald gibt’s den nächsten Brunnen. Versprochen.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 19. Juli 2012 war ein wundervolles Gespräch mit einer Landesbeauftragten, die auch noch andere Titel und Ämter innehat und doch ganz locker plaudern kann.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Hallesche Brunnen 02 (#202)

  1. Frau Momo sagt:

    Interessant sieht er aus, finde ich.

  2. Ich habe eben gedacht, wenn oben noch Püschel drauf wären, würde der Brunnen wie eine Ananas aussehen. Was mir so auffällt, das der Brunnen sehr sauber ist. In Berlin muss ja überall Graffitti dran, sonst ist es nicht normal.

    • der_emil sagt:

      So seltsam das klingt: die Brunnen hier in Ha-Neu sind kaum beschmiert. Gut, einer, der nicht in Betrieb war für lange Zeit, der Meeresbrunnen, fiel Vandalen zum Opfer. Aber sonst …

  3. Inch sagt:

    Was für eine merkwürdige Architektur. Da sollte man den Namen des Brunnens dran schreiben, sonst steht der Unwissende davor und fragt sich verwundert: Was hat sich der Künstler wohl gedacht? Und kommt unweigerlich zu dem Schluss wie auch der Volksmund. Mir kamen besagte Körperteile auch sofort in den Sinn.

    • der_emil sagt:

      Also das Brünnlein ist eh schwer zu finden. Früher war bestimmt irgendwo ein Schild, heute bin ich froh, dasß er sprudelt. Ein oder zwei Jahre fiel er nämlich auch dem Sparzwang zum Opfer – dank seiner abgelegenen Lage aber nicht den Randalierern.

      Ich dacht übrigens zuerst an Münder.

  4. Elvira sagt:

    Ich habe sofort an einen Kaktus gedacht. Mein Mann hat jede Menge dieser stacheligen Dinger auf seinem Fensterbrett zu stehen. Allerdings speien die kein Wasser 😉

  5. Eine aussergewöhnliche Idee und in der Tat ein Blickfang! Kakteen gibt es ja in den faszinierendsten Ausführungen. Nur gut, dass dieser keine Stacheln hat…
    LG von Rosie

  6. Gudrun sagt:

    In meinem früherem Wohnort, in Markranstädt, gibt es eine ähnliche, aber echt schlimme Skulptur, „Das Karzinom“. Kein Witz, sie heißt tatsächlich so . (Man findet es, wenn man im Netz danach sucht.) Das teure Dingens findet wahrscheinlich außer der Stadtverwaltung keiner toll.
    Wieso fällt mir das jetzt ein? Mmm.

  7. minibares sagt:

    Brunnen finde ich immer interessant. Ist schon toll, was es für Gebilde gibt.
    Trotzdem, Kaktus, ich weiß nicht so recht, lach.

  8. Frau Blau sagt:

    ich stimme unbedingt dem Volksmundnamen zu, denn das war es, was ich sah, bis ich dich weiterlas…
    herzliche Grüße Frau Blau

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