An der Saale hellem Strande (#135)

Gegenüber von Kröllwitz liegt Trotha

To get a Google translation use this link.

Sonntags ist manchmal auch bei mir Zeit für einen Sonntagsspaziergang. Gestern, am Muttertag, fuhr ich mit Bus und Bahn nach Throtha. Genau gegenüber der vor 130 Jahren gegründeten Papierfabrik trat ich dort ans Ufer der Saale.

Papierfabrik Kröllwitz

Papierfabrik Kröllwitz – Bild anklicken zum Vergrößern

Auf der Trothaer Seite befindet sich auf der durch Saale und Schleuse gebildeten Insel das Naturschutzgebiet Forstwerder. Das sollte mein heutiges Ziel sein.

Openstreetmap Karte Trotha

Es wäre eine nette Runde gewesen, etwa 2000 m ist der Weg rundherum. Und an der Schleuse hätte ich sicher noch ein paar schöne Fotomotive gefunden. Hätte. Denn der einzige Weg auf den Forstwerder und wieder zurück sieht so aus:

Brücke zum Forstwerder

Brücke zum Forstwerder

Versucht hab ich es, ehrlich. Aber ich habe nur ganze 11 Stufen geschafft. Dann hatte ich kein Gefühl mehr in den Knien, alles drehte sich vor den Augen. Krampfhaft am Geländer festgekrallt stieg ich wieder hinab.

Das schaff ich schon noch. Die Forstwerderbrücke ist nämlich die letzte der Halleschen Brücken, die ich noch nicht geschafft habe.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 13. Mai 2012 waren der von mir gemachte Anruf und ein Saalespaziergang.

© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können in meinem Blog erfragt werden.

135 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 263 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter Erlebtes, Gesehenes, One Post a Day, postaday2012 #oneaday abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu An der Saale hellem Strande (#135)

  1. Follygirl sagt:

    beim nächsten Mal vielleicht?

  2. Inch sagt:

    Ich finde es bewundernswert, wie Du Dich Deinen Ängsten immer wieder stellst!

    • der_emil sagt:

      Getsern hätte ich geantwortet: “Und ich finde es armselig, wie ich immer wieder an meinen Ängsten scheitere.” Heute aber erinnere ich mich wieder daran, daß ich nur selbst etwas gegen die Einschränkungen unternehmen kann, denen ich mich unterwerfe, die ich widerstandslos hinnehme. Und nur, weil ich einen Rückschlag erleide, werde ich nicht wieder alles in die Ecke schmeißen.

      Meine Mutter konnt‘ ich ja gestern auch anrufen zum Muttertag, obwohl es verdammt schwerfiel und ich noch immer an meinem Wahn (?) diesbezüglich heftig zu kauen habe. Was ist in diesem ganz speziellen Bereich meiner Erinnerung und meines Erlebens die Wahrheit? — Diese Frage zu beantworten ist noch schwieriger, als heute wieder zur Katzenbuckelbrücke zu fahren und noch einen Versuch zu starten.

  3. Elvira sagt:

    Und manchmal muss man sich auch einfach sagen: „Es ist wie es ist!“ Und wenn etwas beim ersten Mal nicht klappt und auch nicht beim zweiten, gibt es noch den dritten und vierten und….
    Liebe Grüße,
    Elvira

  4. frizztext sagt:

    danke für die Erinnerung ans Lied!

  5. M. sagt:

    An der Saale hellem Strande…war mein erster Versuch, die Griffe auf der Gitarre dem Text anzupassen und das in Melodie zu bringen…

  6. Amelie sagt:

    Wow, die Brücke ist – ingenieurtechnisch – beeindruckend.
    Danke, dass Du uns bekannt gemacht hast ;o)
    Amelie

  7. Gabi sagt:

    Ich finde es gut, dass Du diesen kleinen „Rückschlag“ nicht als „Versagen“ ansiehst. Immerhin hast Du ja andere Brücken schon geschafft. Für diese brauchst Du vielleicht noch ein bisschen Zeit. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
    LG Gabi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert