Ich steh dazu.
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Auch diesen Text hat mir mein Denkicht eingebracht.

Gemeinfreies Bild von Wongx at de.wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons
Altmodisch bin ich. Vielleicht. Und mancher wird sagen, es sei unhygienisch, heutzutage noch Stofftaschentücher zu benutzen.
Aber ich mag die Papiertaschentuch-Haptik, also das Gefühl auf der Haut, beim Anfassen und an meiner Nase überhaupt nicht. Und ich verbrauche genügend anderes Papier bei seiner einmaligen Verwendung.
So ganz verstehe ich auch nicht, daß überall Wegwerfgeschirr aus Pappe, Verbundwerkstoffen oder Plaste, Papiertaschentücher und Papierhandtücher, Küchenkrepp und und und verwendet werden müssen. Hygiene hin oder her: Früher gings auch anders. Meine Söhne wuchsen ohne Wegwerfwindeln auf.
Und ich verstehe auch nicht, warum für den Biosprit weltweit Wälder abgeholzt werden, für Tierfuttersoja-Anbau Ur- und Regenwälder verschwinden müssen. Im Namen des Umweltschutzes muß Umwelt zerstört werden …
Nennt es Alibi und inkonsequent oder wie auch immer. Ich bleibe bei meinen Sacktüchlein, Schnupftüchern, Taschentüchern. Ich habe genug davon, um auch einmal einen Schnupfen zu überstehen. Und es gibt Wäsche, die ich sowieso bei 95 °C wasche. Und ich weiß nicht, ob die überall herumliegenden Papiertaschentücher wirklich hygienischer sind.
Aber militanter und/oder missionierender Schützer von egal was werde ich nie werden.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 11. März 2012 waren mein Spaziergang und der fertiggestellte Mix.
© 2012 – Der Emil. Der Text steht unter der creative common license für Deutschland 3.0
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Da muß ich an die Schubladen von meinem Opa und auch Vater denken, da befanden sich immer Stapel Taschentücher… und als ganz kleines Kind durfte ich die manchmal bügeln. Und die Männer hatten immer ein sauberes Taschentuch in der Tasche! (praktisch, wenn ich wieder die Knie aufschlug)
Irgendwie sind sie in meinem Haushalt ganz abhanden gekommen… eigentlich schade.
LG, Petra
Meine werden immer gebügelt. Und in einem Extra-Beutelchen in meinem Rucksack / meiner Tasche hab ich üblicherweise zwei zusätzliche Tüchlein dabei, wenn ich rausgeh.
Letztens hab ich der Mäkelhexe damit eine aufgeschlagene Hand verbunden 😉
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Ha, ich darf mich auch zu den Stoffdingern bekennen. In erster Linie, weil ich die Zellstoffdinger zu oft zerreiße, beim aus der Hosentascheziehen. und zerrissene Taschentücher zu klein zum Schniefen sind.
In zweiter Linie, weil die gekauften Wegwerfdinger alle gehen können, die Baumwolldinger hingegen wiederverwendbar, da läuft man nicht so eine Engpassgefahr.
Unhygienisch sind die wiederverwertbaren auch nicht mehr als die anderen. Seine eigenen Viren hat man ja eh, ob man sie nun noch 6mal anfasst oder nicht..
„Alle gehen“ – hab mich gefragt, wieso sie Dich verlassen … Das hat echt gedauert, bis ich den Sinn „Packung leer“ begrifff 😉
Bei mir hat ein Stofftaschentuchmitsichträger gleich ein paar Extra-Pluspunkte.
Wenn ich unerwartet in Tränen ausbreche und ER reicht mir ein Stofftaschentuch, so ein frisch gebügeltes, gut duftendes, dann geht es mir gleich viel besser, ein Stofftaschentuch strahlt auf mich eine gewisse Verlässlichkeit und Sicherheit aus.
Ich weiß, Emil, ich bin hoffnungslos altmodisch, aber glücklicherweise gibt es die o.g. auch heute noch 🙂
schönen Wochenstart
SK
Wir sollten das endlich mal richtigstellen:
Hoffnungsvoll traditionsbewahrend.
gib 5 *klatsch!!!!
🙂
Dann sollte ER aber immer ein sauberes, gebügeltes und gut duftendes ZUSÄTZLICH in einer seiner Taschen haben – wenn ich mir vorstelle, mein Mann – ebenfalls Stofftaschentuchanhänger – würde mir sein vollge…., nee, das geht ja nun überhaupt nicht.
Hab ich! Hab ich!
Dann kann ich Dir ja unbesorgt begegnen ;-), was nicht heißen soll, dass ich fortwährend trost- und taschentuchsuchend unterwegs bin
Oh! Meine Mutter benutzt auch noch welche. Vielleicht läutest Du ja einen neuen Trend ein. In jedem Fall ein Artikel für die next Kabinettsküche – und schön, dass bei Dir hier Frühling wird …
Ein neuer Trend … Naja, so ganz sind sie noch nicht verschwunden – d.h. eine Renaissance wäre möglich. Und die würde ich begrüßen.
Dein Geschriebenes zum Stofftaschentuch hat mir gefallen, jedoch oute ich mich hier als bekennenden Zellstofftaschentuchnutzer. Ich finde es einfach hygienischer und bin froh, wenn ich diese dann entsorgen kann. Ein weiterer Vorteil: Bin ich im Zug oder in der Stadt zu Fuß unterwegs und muß öffentliche Toiletten benutzen (wie so oft fehlendes Klopapier) 🙁 , so kann ich diese auch dafür verwenden 🙂 Einweggeschirr finde ich auch wie Du „daneben“.
Den zweiten Vorteil mach ich durch Mitführen einer entsprechenden Notfallration (bei der NVA gelernt) wett …
ICH.ICH.ICH! Beutze auch noch Stofftaschentücher! An die Kinder konnte ich das allerdings nicht weitervererben, obwohl ich die, als sie noch klein waren, regelmäßig mit solchen mit hübschen Motiven ausgestattet habe.
Ja, die Kinder. Manche von denen sind wahre Weltmeister im Taschentuchverbrauch. Ich rechnete gerade hoch, daß eines der mir bekannten Mädchen pro Woche etwa 3 Packungen á 10 Stück benötigt – macht in 3 Wochen einen Zehnerpack zu 1.69 Teuro (muß ja Marke sein) – macht im Jahr etwas über 25 Teuro (beinahe 30).
Für das Geld kann ich meine oft waschen und bügeln …
Stofftaschentücher habe ich auch noch. Frisch gebügelt und ordentlich zusammengelegt. Aber wenn ich ehrlich bin, dann habe ich die nur zum Vorzeigen. Reingeschneuzt wird ins Papier. Ich mag die Schnupfendinger einfach nicht in der Wäsche haben und 95-Grad-Wäsche gibt es bei mir schon ewig nicht mehr.
Alles andere Wegwerfzeuchs gibt es allerdings bei mir nicht. Und meine Kinder hatten auch noch allerfeinste Baumwolle um den Poppes. (Es hat ihnen nicht geschadet. :D)
Ach ja Biosprit! Ich hate mich schon gewundert, was das für herrlich blau blühende Felder sind im Leipziger Land. Jetzt weiß ich es, Buchweizen. Es läßt sich auch daraus Biosprit machen. Und so langsam tobt der Kampf um landwirtchaftliche Nutzflächen. Da brauche ich mich nicht zu wundern, weshalb der Luckser Forst, der den Tagebauen weichen musste nicht wenigstens ansatzweise wieder aufgeforstet wird. Wer braucht denn Bäume? Oder einen Wald.
Buchweizen? Da muß ich mal nachlesen …
Oh, auch ich bekenne, dass mich regelmäßig Stofftaschentücher begleiten. Ich habe diese feinen mit der filigranen Häkelspitze. Von meiner Omi.
Ein altes, wirklich großes Männertaschentuch von meinem Opa dient mir im Sommer an der Ostsee als Halstuch. Das fühlt sich dann auch gut an.
Diese Spitze zu häkeln hab ich von meiner Großmutter gelernt. Ob ich es heute noch könnte? Nach Anleitung wahrscheinlich …
Mein Paps nimmt auch schon solange ich denken kann vorzugsweise Stofftaschentücher. Ausnahmsweise zwar auch mal ein Papiertaschentuch aber gern nicht. Was das immer weiter fortschreitende Zerstören der Umwelt zum angeblichen Wohle der Menschheit angeht, stoßen wir ins gleiche Horn. Mag sein, dass einige „Errungenschaften“ bequemer sind. Gesünder oder langfristig unschädlich sind sie nicht. So oder so.
Wir könnten jetzt noch über Flussbegradigungen elaborieren, um Wohngebiete darauf zu errichten und dann zu jammern, wenn die Keller überschwemmt werden. Aber ich schleiche ich auch lieber. Es ist spät, ich bin müde und habe Schnupfen. Du verstehst.
Hochwasser?
Aber doch nicht an der Saale …
Mir ging da aktuell eher ein riesiges Naturgebiet in Hannover durch den Kopf, den die Hanseln unbedingt vergewaltigen wollen. Aber da wird Hannover sicher nicht die einzige Stadt sein, in der ein solcher Wahn tobt.
Ich bekenne mich auch zu einer Stofftaschentuchbenutzerin 😉 Warum auch nicht. Ich glaub es benutzen noch viel mehr Menschen Stofftaschentücher als man denkt.
Liebe Grüße
Svenja