Heute wegen Überarbeitung usw. usf.
To get a Google translation use this link.
Definitiv fahre ich heut nachhause. Ach! Das sind vielleicht widersprüchliche Gefühle in mir …
Zum einen ist da (natürlich?) die Freude auf mein Zuhause, auf meine Nymphensittiche und meinen PC. Auf die gewohnte Umgebung, die gewohnten Bekannten und auf all das, das ich mir in der Vergangenheit aufgebaut habe.
Aber ich weiß ganz genau, daß ich schon bei der Ankunft in Halle Sehnsucht haben werde nach meiner Liebsten. Und wem schmiere ich am Montag die Pausenbrote? Vielleicht packe ich mir selbst eine Schultasche?
Mütter und Väter da draußen: Ihr kennt das ja. Wenn die kleinen Scheißerchen nicht nerven, weil sie nicht da sind – dann fehlt was. Oder?
Aber von mir hätte ich nie gedacht, daß ich, der ich vor vielen Jahren als alleinerziehender Vater mein eigenes Kind bei Nacht und Nebel verlassen habe und mich dann acht Jahre lang von niemandem finden ließ, die Racker schon nach elf Tagen vermisse …
Jedenfalls werde ich jetzt ersteinmal einige Tage benötigen, um mich durch die von mir abonnierten Blogs zu lesen, mein Online-Dasein wieder auf Normalbetrieb umzustellen und – so seltsam das auch klingen mag – auszuschlafen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 7. Januar 2012 war die Normalität, die mein «Urlaub» mittlerweile für uns darstellte.
© 2012 – Der Emil. Dieser Text steht unter einer creative common license für Deutschland 3.0
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung):
008 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 252 words)


Und ob!ich das kenne. Da organisiert man eine „Betreuung“und freut sich auf ein paar freie Tage, und dann findet man alles ein bißchen farblos ohne die Kids. Oder, wenn die beiden bei Oma und Opa sind, weiß man abends gar nicht, was man machen soll, ist fast ein bißchen gelangweilt.
Mich hat in Deinem Post allerdings der Satz vom bei Nacht und Nebel verlassenen Kind erschreckt, zumal Du von alleinerziehend gesprochen hast…
Die zwiespältigen Gefühle beim Abreisen kennt wohl jeder so ähnlich,
alles Weitere können vielleicht nur Menschen beurteilen, die genauere Kenntnis über deine Familienhintergründe haben..
(ich bin jetzt z.B. verwirrt, wenn du über Schulbrote schreibst, las bisher raus, dein Sohn wäre so gegen 20)
Ich wünsche Dir gute Eingewöhnung. Liebe Grüße
Wie Inch bin auch ich über diesen Satz gestolpert – und erstens ziehe ich den Hut vor deiner Ehrlichkeit und zweitens wird es eine Situation gewesen sein, in der du nicht ein noch aus wusstest, denn als leichtfertig würde ich dich nicht einschätzen – allerdings sind viele Jahre jetzt ins Land gegangen.
Ein gutes Jahr wünscht Clara
Zur Erklärung: Ich hatte das alleinige Sorgerecht für meinen Sohn. Ich bin abgehauen von ihm, seiner Stiefmutter (mit Betreuungsvollmacht) und seinem Halbbruder vor mittlerweile fast neun Jahren … Weiß nicht warum …
Oh, danke für die Erklärung, Emil. Ich hatte echt so ne Horrorvision, Du hättest den Jungen unbeaufsichtigt zurück gelassen. Das hat mich emotional ziemlich überfordert.