Noch dreimal schlafen
To get a Google translation use this link.
Endspurt, liebe Leser. Endspurt, oder? Sicher haben die meisten von Euch schon alle Vorbereitungen getroffen, die Geschenke alle verpackt. Und das Festmahl ist komplett eingekauft? Der Baum steht geschmückt an seinem Platz?
Nein?
Dann ist es ja bei euch fast wie bei mir. Gestern endlich gingen die Weihnachtskarten auf die Reise, vielleicht kann ich zwei oder drei Leutchen doch damit überraschen? (Nun, um die Überraschung nicht zu sehr ausufern zu lassen, hier die PLZ-Gebiete: 043xx, 044xx, 891xx, 890xx, 083xx, 066xx, 082xx, 590xx,105xx, 061xx.) Einen Weihnachtsbaum werde ich diesmal wieder nicht haben (ich hatte auch im vorigen Jahr keinen).
Nur noch zwei Dinge habe ich zu tun oder drei, die direkt mit meinem Weihnachtsabend zu tun haben: Ich muß noch Rouladen kaufen und die dann am Sonnabend zubereiten ebenso wie die Grünen Klöße. Den Rotkohl habe ich heute nachmittag fertig. Wenn mein Gast hier erscheint, soll alles fast fertig sein.
Jaja, zum Weihnachtsabend habe ich mir eine liebe Freundin – leider muß die allerallerallerbeste zu ihren Eltern fahren – zum Essen eingeladen. Einfach so. Weil es mir Freude macht, jemanden einzuladen und zu bekochen.
Der Donnerstag fällt ja komplett weg: Da sitze ich den ganzen Tag bei der DRV – Kontoklärung für die DDR-Vergangenheit noch einleiten. Wieso eigentlich wird nur das DDR-Archiv geschlossen – nicht aber das der drei Westzonen?!
Deshalb ist am Freitag – also genau am Tag vor Heiligabend – Großputzorgie angesagt. Nichts mit Besinnlichkeit, Weihnachtsduselei, Räucherkerzchenduft, Pyramidengedrehe.
Aber das ist wohl normal so, im Endspurt, in der Streßsituation direkt vor Weihnachten.
Besinnliche Zeiten wünsch ich euch bis dahin.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 20. Dezember 2011 waren die verschickten Weihnachtskarten, das fertiggestellte Waldschratjulmärchen (am 23. zu lesen) – die Blogs sind bis 25. fertiggeschrieben …
© 2011 – Der Emil. Dieser Text steht unter einer creative common license für Deutschland 3.0
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung):
355 / 365 – One post a day (WP-count: 333 words)


Ich wünsche dir einen stressfreien Endspurt! Das wird schon!
Und vergiss die Geier nicht, gell?
Ach Emil, Du bist ja schon gut davor. Ich beneide Dich ein wenig, denn ich habe noch keine Weihnachtsstimmung, dafür umso mehr Stress, was man daran erkennen kann, dass ich keine Zeit zum Lesen und Kommentieren haben, geschweige denn etwas schreibe.
Der Einkauf steht noch wie eine riesige Hürde vor mir, das mag ich gar nicht.
Mein Weihnachten beginnt am 2ten Feiertag, dann hab ich alle Pflichten und Verpflichtungen hinter mir, dann kann ich in Ruhe ausschlafen und mich geistig und körperlich auf mein großes Abenteuer vorbereiten.
Mit dem Gedanken an die Rouladen hast du mir den Mund wässrig gemacht, lieber Emil 😉
Grüßle
SK
Also bei uns wird der Baum ja, wie immer, erst am 24. vormittags geschmückt. Das große Kind kommt dazu extra etwas ehre zu uns.
Und Kontenklärung? Ich dachte, wenn man seinen SV Ausweis hat, reicht das?
Diese Kontenklärung habe ich gerade auch am Hals. Da hatte man mir doch einiges unterschlagen! Der Rentenonkel meinte zwar, dass bis dahin sich alles noch ändern kann, weil nichts besser wird, aber nun habe ich erstmal Briefe geschrieben, Dokumente zusammengesammelt, … Mmmm. Eigentlich will ich da gar nicht nachdenken, denn es ist alles zu jämmerlich.
Zum Rouladen-Essen würde ich auch kommen. 😀 Das ist ja jetzt ein bissel gemein. Es ist fast Mittag, ich sitze vor dem Monitor und denke an Rouladen.
Einen Gruß von gleich nebenan
Bei uns gibt es am 25. Rouladen – frisch vom Bauernhof! Da freu ich mich schon daruf 🙂
Liebe Grüße,
Elvira
Ich habe seit 2004 keine Rouladen mehr gemacht … Hoffentlich gelingen sie.
Den Rotkohl hab ich heute geschnippelt und gekocht – der ist lecker.
Haste ihm auch einen Schuss Rotwein hinzugefügt? Ich könnte mich in meinen selber gemachten Rotkohl verlieben 😉
Rotwein – und der absolute Geheimtip: Pflaumenmus …
Pingback: 21. Türchen (Nº 355 #oneaday): Der ganz normale Wahnsinn | Germanys next Kabinettsküche