Schluß mit der Bettruhe!
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Lang genug hab ich jetzt meine Schlafcouch gehütet. Gestern habe ich beschlossen, daß ich wieder aus dem Haus gehen kann, daß meine Erkältung (?) vorbei ist. Es muß ja weitergehen mit meiner Therapie.
Schlapp hab ich mich gefühlt. Jeder Muskel tat weh. Jede Bewegung war zuviel. Selbst der Gang aufs Klo nervte. Und bei mehr als drei Litern Tee am Tag war dieser Weg öfter zurückzulegen.
Einen dicken Schädel hatte ich – ähnlich dem Haarwurzelkatharr nach einer Druckbetankung. Schluckbeschwerden machten das Essen und sogar das Trinken schmerzhaft (ich hab dann mit Panthenol-Lutschtabletten nachgeholfen). Aber abgenommen hab ich nicht.
Der Geruchssinn versagte vollständig, dementsprechend schlecht war auch das Geschmacksempfinden. Täglich Bettwäsche wechseln, weil alles durchgeschwitzt war. Also auch täglich Wäsche waschen …
Schreiben und Lesen wollte ich trotz aller Mühen, mich zu konzentrieren. Das funktionierte so leidlich. Aber nur zwei A4-Seiten täglich Selbstgeschriebenes (abseits von diesem Blog hier) waren schon zuviel. Den Blog hab ich geschafft, und täglich eine knappe Seite.
Am Sonnabend waren es zum ersten Mal wieder die geplanten zwei Seiten. Eine halbe Seite beim Zitator, eine halbe Seite bei den Adventsgeschichten. Eine Seite für’n anderes Projekt. Am Sonntag habe ich 150 Seiten vom Tammet gelesen und außer diesem Text hier nichts geschrieben.
Nur die für die Therapie notwendigen Dinge hab ich notiert. Außerdem hatte ich gestern noch zu bügeln, schließlich brauche ich nachher etwas Anzuziehen.
Obwohl ich kein Fieber mehr habe, fühle ich mich noch immer fiebrig. Dieses unbestimmte Gefühl im Kopf: Wärme, leichtes Benebeltsein – Wahrnehmung wie durch einen Nebel. Die Nase ist zumindest am Morgen nicht benutzbar, erst nach 30 Minuten habe ich genug geschnaubt und gehustet.
Schlapp bin ich noch immer. Aber das ist jetzt egal. Um fünf Uhr wird mein Wecker klingeln (und um 5.10 und 5.25 und 6.40 und 6.55). Um 7.01 Uhr oder um 7.08 Uhr steige ich in den Bus und fahre zur Therapie. Schluß mit dem Gejammer!
Hurra, der Alltag hat mich wieder.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 23. Oktober 2011 war der Bauernmarkt direkt vorm Haus, auf dem ich trotzdem nichts gekauft habe.
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Kopf hoch, das wird schon wieder. Ich glaube, 3 Liter Tee am Tag würde ich gar nicht runter kriegen.
Ich wünsche dir gute Besserung. Gute Ratschläge hast du sicher schon genug bekommen. Deshalb verschone ich dich hier damit.
Kopf hoch, das wird schon wieder. *ganzliebknuddel*
Gute Besserung wünsche ich dir und weiß, wie du dich fühlst.
GLG Marianne ♥
Ach – es muß einfach wieder gehen …
Besser wirds hoffentlich auch wieder …
Und immer, immer wieder geht die Sonne auf……
Laß es langsam angehen,
lieber Emil.
Weiterhin wünsche ich dir gute Genesung,
damit du schnell wieder ganz fit bist!
Paß auf dich auf,
ich drück dich lieb.
Weiterhin gute Besserung. Es wird! 🙂