Wirres Zeug
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Gestern Morgen habe ich ganz wirres Zeug geträumt:
Ich höre laute Stimmen aus dem Treppenhaus. Unverständliches, geradebrechtes Deutsch. Ich höre, daß alle Straßen, deren Name mit genau dem Wortteil beginnt, den ich nicht verstehen kann, jetzt eben keine Straßen mehr sind, sondern Entwicklungsgebiet.
Die Stimmen werden lauter, mehrere Menschen versuchen, sich gegenseitig zu übertönen. Ich werde neugierig.
Ich steh dann halb angekleidet in meiner halboffenen Tür. Im Haus mein Nachbar, vor ihm zwei Frauen. Direkt vor mir eine Frau. Links zum Fahrstuhl hin drei oder vier Kerle, auf der Treppe ein Kerl, der den Mund nicht hält und den Anführer gibt. Neben ihm eine große, dunkelhaarige Frau.
Ich weiß, daß diese Leute Tamilen sind. Ich versuche, die Frau auf der Treppe zu verstehen, denn ich will wissen, womit die Straßennamen beginnen müssen. Der Kerl neben ihr schreit weiter. Da brülle ich ihn an, mit dem Finger auf ihn zeigend: «Schnauze!»
Die Treppenfrau sieht mich an und beginnt als Einzige zu sprechen. Doch im entscheidenden Moment schreien wieder alle durcheinander.
Ich schließe meine Tür hinter mir, will den Krawall nicht mehr hören. Plötzlich steht neben mir, als wäre er durch die geschlossenen Tür hereingekommen, ein junges Kerlchen (den kenn ich von früher). Er trägt Badelatschen, eine Bermuda-Short und einen dicken, weißen Strickpullover. Als einziger hat er keine dicke Abszeßbeule auf der linken Wange.
Das Kerlchen zeigt auf meine Badtür. Ich will ihn rausschmeißen, er will nicht gehen. Da greife ich zu meinem …
In diesem Moment klingelte mein Wecker.
Seltsam an diesem Traum ist, daß ich mich so genau an ihn erinnere und ihn in noch wesentlich mehr Details (Kleidung und Frisuren, mitgeführte Gegenstände) notieren konnte. In der Nacht schrieb ich schonmal einen Traum auf – aber das ging nicht so detailreich.
Und ich habe keine Ahnung, was dieser Traum soll. Glücklicherweise glaube nicht so ganz an Traumdeutung. Treppen, Menschen, Geschrei – ja, es paßt nichts zusammen.
Ach, ich denk nicht mehr drüber nach. Und ich wünsche euch, liebe Leser, angenehme Träume.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 22. September 2011 waren: eine unerwartete Mail, der erfüllte Plan, eine Erklärung.
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Träume kann ich mir ebenfalls sehr schlecht merken, aber es ist gut, dass es sie gibt, so können wir vieles, was uns unbewußt ist, verarbeiten……
Schlaf gut 😉
Ich habe Träume meist auch eine halbe Minute nach dem Aufwachen vergessen. Kann ich mich doch an sie erinnern, erzähle ich sie dem Kind. Das kann sich viel öfter an seine unterbewussten Erlebnisse erinnern, weshalb ich öfter Träume zu hören krieg als davon zu berichten
Oke. Ich hör mir grad die päpstliche Rede über YouTube an. Gucke aber nebenbei weiter. Da habsch vorhin bei Spiegel Online gelesen, dass Träume, also unkontrollierte Gedanken ?, lesbar sind : http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,787867,00.html
jetzt seh ich @ http://synonyme.woxikon.de/synonyme/lesen.php, lesen bedeutet auch kontrollieren. sowas )H)