Das war der Plan. Ein verwirrender Text voller Hoffnung:
«Hier spricht …»
«… der Automat!»
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An jenen Satz aus dem Sketch “Polizeihauptwache (Schmiederle)” von Emil Steinberger muß ich denken, während ich diesen Text schreibe. Denn: Das Veröffentlichen übernimmt wordpress.com.
Zu meinem Glück gibt es beim Verfassen neuer Artikel die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Veröffentlichung festzulegen. Und dann ändert sich die Schaltfläche “Publizieren” plötzlich in die Schaltfläche “Planen”. Wie praktisch!
[…]
Erinnert ihr euch an das, was im Erwachen beschrieben war? Im letzten Absatz? Und vielleicht kennt ihr auch schon, was (von jetzt aus betrachtet) erst morgen veröffentlicht wird – oder aber vor vier Tagen veröffentlicht wurde? Naja, der Text ist fertig, liegt hier noch auf meiner Festplatte herum und wartet auf seine endgültige Überarbeitung und Freigabe.
In der Geschichte “Der Mantel des Vergessens in der Abstellkammer der Erinnerung” geht es um die Beziehung, die vor 13 Jahren beendet wurde, und um die Frau, die dazugehörte. Wenn alles gutgeht, ist sie heute – nein, in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag hier bei mir. […]
Ihr Anruf hat mir beim Öffnen der Tür zur Abstellkammer in meinem Gedächtnis geholfen. Dank ihr habe ich den Mantel des Vergessens aufgehoben und ihn zur Reinigung gebracht. Immerhin wird sie es auch sein, die hoffentlich – vielleicht den “Staubsauger” mitbringt, mit dem wir / ich die Erinnerungen entstauben …
Also, wenn ihr beides gelesen habt und wenn ihr das hier lest, dann ist sie vielleicht gerade bei mir. Wie ich uns kenne und falls mich mein Gedächtnis nicht ganz verlassen hat, haben wir immer stundenlange Gespräche geführt und tun das auch gerade in dem Moment, da dieser Text in 5 Tagen veröffentlicht wird …
Ich wünsche mir, daß sie hier sein wird – hier ist. Damit wir miteinander reden und uns dabei in die Augen sehen können. Damit zehn Tage Herz- und Nervenflattern ein Ende finden. […] Damit die Verletzungen versorgt werden können.
Und vielleicht, aber nur vielleicht wird ganz nebenbei aus der Vergangenheit eine mögliche, eine wahrscheinliche Zukunft.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
Aber ich sitze allein zuhause und versuche zu verstehen … Und ich verpaßte die Haltestelle, an der ich aus dem Bus aussteigen müßte, und ging dann 1200 m barfuß auf einem Splitweg nachhause … Und sitze wieder alleine hier …
Naja, mit meiner allerallerallerbesten Freundin war ich unterwegs, den Mond anheulen …
P.S.: Positiv am 9. Juli 2011 war, daß ich nicht abgestürzt bin, weder um 0.54 Uhr noch den ganzen verdammten langen Tag über, auch wenn das verdammt schwerfiel …
Ich möchte hierzu keine Kommentare. Tut mir leid. © 2011 – Der Emil
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