Positiv-Buch III (Nº 190 #oneaday)

Eine Woche Erfahrung

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Seit einer Woche habe ich jetzt, wie ich es im Positiv-Buch II versprach, immer einen Zusatz an meine Texte angehängt. Ich such es mal zusammen, beginnend mit dem P.S: aus diesem Blog:

Positiv am 1. Juli 2011 zwei Telefonate
Positiv am 2. Juli 2011 der Traum und der Duft. […] Kommentare […] ein kurzes Gespräch […]

Positiv am 3. Juli 2011 Ankündigung […] Konzert.

Positiv am 4. Juli 2011 […] eine sichere Zusage. […] Mirabellen sind reif und köstlich …

Positiv am 5. Juli 2011 […] Küche & Flur

Positiv am 6. Juli 2011 […] Jobcenter […] sehr angenehmes Gespräch

Positiv am 7. Juli 2011 […] Fenster trotz Höhenangst

Positiv am 8. Juli 2011 […] “Großputz” […] Arzt […] Positiv-Notizen

Früher hätte die Liste ganz anders ausgesehen. Versagt, aufgegeben, nicht geschafft, nicht erledigt, abgebrochen, weggelaufen, nicht gewollt, nicht beachtet, nicht hingehören … Aber jetzt?

Mag sein, daß es am sofortigen Aufschreiben liegt. Aber ich achtete in dieser einen Woche auch eher auf das, was mir gelang und gefiel, als auf alles andere. Nun hoffe ich sogar (Oh – ich habe begründete Hoffnungen, die ich mir selbst erfüllen kann! Nicht mehr nur Hirngespinste!) darauf, daß sich das Positiv-Bemerken automatisieren wird.

Und trotzdem bin ich beim Zurückschauen erstaunt, daß ich immer etwas bemerkt habe, und daß das noch dazu so einfach war! Immer gleich notiert – und schon habe ich in acht Tagen sechzehn positive Dinge bemerkt. Jeden Tag zwei (im Schnitt) find ich nicht schlecht. Für den Anfang. Und falls dann doch mal ein “Ja, aaaaaber …” in mir aufsteigen wollte, dann hab ich mir gleich was Angenehmes gesucht.

Und daß ich damit weitermache, dürfte wohl jetzt klar sein, oder?

Aber ganz ehrlich: Ich staune wirklich darüber, daß ich es so einfach und so gut finde … Warum hab ich nicht vor ickszehn Jahren damit angefangen?

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 8. Juli 2011 war, daß mein Plan “Großputz” tatsächlich erfüllt ist, mein Arzt mich besser unterstützt als ich es mir vorstellen konnte und daß ich erkannte, wie gut das mit den Positiv-Notizen funktioniert.

© 2011 – Der Emil CC by-nc-nd der_emil(at)arcor(dot)de

190 / 365 – One post a day (WP-count: 357 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Positiv-Buch III (Nº 190 #oneaday)

  1. Himmelhoch sagt:

    Bleib dran mit dem Aufschreiben – da wird man sich selbst darüber im klaren, was so alles im Laufe eines Monats alles Gutes passiert!

  2. puzzle sagt:

    Weil es vor ‚ickszehn Jahren‘ eben nicht einfach war. Fahrradfahren und Schwimmen muß man auch erst lernen.

  3. gisi sagt:

    Ich sag nur, aus Staub kam die Motte als Schmetterling zurück, ich wünsche dir…Liebe ohne Leiden,
    denn bei dir lieber Emil,soll er die Süsse finden, dein Schmetterling!

  4. Follygirl sagt:

    Na siehste… ist doch toll
    Si war es bei mir mit dem „Danke Tagebuch“… hat mir wirklich viel gebracht.
    LG, Petra

  5. freidenkerin sagt:

    Weiter so!

  6. Alles hat seine Zeit!

  7. Ilona Form sagt:

    Moin Emil, Du schaffst es.!!!! Und ich wünsche Dir viele angenehme Momente.
    You Don`t remember Day`s,,,,,you remember Moments !!!!
    Alles Gute von Illo.******
    DAS LEBEN IST SCHÖN ;;Namaste

  8. Sehr schön! Jetzt nur nicht locker lassen. Und wenn’s Dir mal nicht so gut geht und Du an Dir selber zweifelst: nimm Dir Dein Positiv-Buch und lies darin!
    Ich wünsche Dir ein schönes und sonnenreiches Wochenende!

    • puzzle sagt:

      Weil gertjeedelmann es gerade so schreibt: „Dir selber“:
      dein Positv-Buch oder jeder beliebige andere Weg, dich von der alten Betrachtungsweise zu lösen, ist das Mittel, dein Erleben dir selber zu eigen zu machen und dich der eingenisteten inneren Stimme Stück für Stück zu entziehen, ihren Hunger nach dem Teil, der auf sie / der ihr „gehört“ hat, nicht länger zu füttern.

  9. Vor ein paar Jahren hatte ich mal ein Einzelseminar bei einem sehr kompetenten Referenten. Ich „klagte mein Leid“ darüber, dass ich den Eindruck habe, seit Wochen nichts, aber auch gar nichts, zu schaffen. Er riet mir, mal einen Tag lang alles aufzuschreiben, was ich den lieben langen Arbeitstag so mache. Alles. Wirklich alles! Da kam eine verflucht lange Liste zusammen. Und seit dem schnappte ich mir einfach die Liste und ließ einen Blick darüber schweifen, wenn ich mal wieder das Gefühl hatte, nichts zu schaffen.

    Deine Vermutung, dass es daran liegen könnte, dass Du es immer gleich notiert hast, ist genau der Dreh- und Angelpunkt! Es gibt Phasen, in denen man es sich selbst einfach nicht recht machen kann. Dabei liegt es gar nicht daran, dass alles doof ist. Man ist nur aktuell zu blind, um das Gute zu sehen. Aber daran kann man ja mit einfachen Tricks arbeiten.

  10. der_emil sagt:

    Ich bleib dran am Aufschreiben. Auch wenn ich weiß, daß das manchmal schwer sein wird.

    Aber manchmal, so aus dem 9. Stock geblickt, ist das nicht so einfach, was zu erkennen, das hab ich gemerkt. Fazit: Auch sehen muß geübt werden. Und diese beiden Sachen haben mir wohl von «ickszehn» Jahren gefehlt.

  11. Gabi sagt:

    Ich bin ja noch relativ neu hier und kenne Dich oder Deine Probleme nicht wirklich. Ich freue mich aber mit Dir, weil ich nach Deinem Bericht nach erkenne, dass Du Fortschritte machst und diese auch selber siehst. Das klingt einfach gut. 🙂
    Ich wünsche Dir, dass es so weitergeht!
    lg Gabi

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