Lyrikbimmel (Nº 67 #oneaday)

Dichtung für’s Volk

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Halle (Saale) ist schon ein wenig speziell.

Manchmal sogar avantgardistisch.

Deshalb mag ich die Stadt – auch wenn ihre Verwaltung nicht so funktioniert, wie sie sollte.

Zur Zeit kutschiert das städtische Nahverkehrsunternehmen Gedichte sachsen-anhaltinischer Schriftsteller in Straßenbahnen umher.

Der «Förderkreis der Schriftsteller Sachsen-Anhalt» (unterstützt von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergeschen Stiftung) hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Damit soll der Blick der Einwohner und Gäste der Stadt Halle (Saale) auf die Gegenwartsliteratur gelenkt werden.

Ein Beispiel aus dem Wagen 1155. Autorin: Juliane Blech
 
Ein Beispiel aus dem Wagen 1155. Autorin: Juliane Blech. Schnappschuß vom 07.03.2011

Im nichtkommerziellen Radio Corax wurde auch darüber gesprochen, der Beitrag ist hier zu finden.

Warum schreib ich das? Gibt das keinen Ärger wegen des Bildes? Nun, das hoffe ich nicht, denn ich möchte nur Werbung machen. Für die Stadt Halle (Saale), für Gegenwartsliteratur, für Gedichte von Leuten aus dieser Stadt.

Vielleicht denke ich darüber nach, zum Literaten zu werden und meine Texte nicht nur hier im Blog oder im Neunten Stock, sondern auch beim Poetry-Slam oder in regionalen Anthologien zu veröffentlichen?

Noch scheue ich vor dem Begriff «Literatur» zurück, möchte ihn nicht auf meine Texte anwenden (lassen). Und wenn mich jemand deswegen lobt, dann werde ich rot, verlegen. Noch. Denn ich kokettiere schon etwas damit …

Zumindest mit den Leuten vom Slam möchte ich diese Woche Kontakt aufnehmen. Ich kenn da ja jemanden, der schonmal mitgemacht hat, dem ich also Informationen entlocken kann. Und dann muß ich mich nur noch trauen …

Dann werde ich also nicht mehr nur Lebenskünstler sein, obwohl das die schwierigste aller Künste ist: zu Leben.

PS: Außerdem habe ich heute aus dem 9. Stock geblickt und dort den Dichterhimmel in der Lyrikbimmel gereimt thematisiert …

Der Verfasser des Blogs schleicht künstlerisch davon und dankt für’s Lesen.

© 2011 – Der Emil CC by-nc-nd der_emil(at)arcor(dot)de

067 / 365 – One post a day (WP-count: 291 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Lyrikbimmel (Nº 67 #oneaday)

  1. geknipselt sagt:

    nun, I like this first …must aber das nachher noch einmal lesen, because it is tuu spät now for my little Gehirn…
    Und nun denke ich ins Geheime…bist du wirklich nicht zufällig eher aus Dortmund…
    hm…da kannte ich mal einen, der hatte einen Freund, dessen Schwager poetisch veranlagt war…ach, da muss ich erst drüber schlafen…schweigen….°°

  2. puzzle sagt:

    finde ich gut, die Aktion. und wegens des Bildes wird sicher keiner protestieren. Mario Barth kann ja nicht überall sein und behaupten, etwas sei von ihm.

  3. frizztext sagt:

    ich drück dir die Daumen, dass du dich damit raustraust!

  4. twixraider sagt:

    Unsere ÖPoesieNV ist zwar spoken word, dafür aber auch eher profan:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Luschtig-muss-es-sein-id13890151.html

    Selbst Eingeborene tun sich mit den Bonus-Ansagen schwer bzw. sind nach der 3.Wiederholung genervt, Nicht-Mutterspeachler und Touristen komplett irritiert. Die eigentlichen Haltestellen-Ansagen sind teilweise von anno dunnemal, schlecht eingesprochen, abgenudelt und kaum noch zu verstehen… da blog ich aber selber noch ausführlicher drüber.

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