Tür zu! (Nº 52 #oneaday bilingual)

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Eine Tür in Halle (Saale), Schmerstraße 
Seit einiger Zeit möchte ich den Hafen in Trotha ansehen und dort auch einige Bilder schießen. Das scheiterte bisher immer daran, daß ich nicht früh genug aus dem Haus komme. Ich kann mich seltsamerweise kaum noch rechtzeitig aufraffen.

Immer wieder breche ich meine Aufbrüche ab. Warum?

Gestern allerdings schaffte ich es ins Stadtzentrum. Meine Kamera hatte ich dabei, weil ich einige interessante und / oder schöne Dinge photographieren wollte.

Es geschieht ja immer wieder, daß ich bei einem Spaziergang durch’s Stadtzentrum neue Motive entdecke. Manche davon habe ich bisher einfach nur übersehen. Mein Blick war eben auf etwas Anderes gerichtet.

Gestern sah ich, als die Straßenbahn verkehrsbedingt halten mußte, diese Tür. Also stieg ich an der nächsten Haltestelle aus, lief zurück und machte einige Aufnahmen.

Diese Tür scheint widerstandsfähig zu sein, geeignet, ungebetene Besucher zuverlässig auszusperren. Wuchtig ist sie, zum Teil sogar mit Blech beschlagen. Und sie hat neben der Klingelanlage auch zwei große Türklopfer. Oder sind das nur zwei Griffe? (Dort ist eine Detailaufnahme zu finden.)

Ich weiß es nicht. Und nur durch Nachdenken werde ich es nicht herausfinden. Als ich gestern dort war, traute ich mich nicht, es einfach auszuprobieren.

Auch gut. So habe ich einen Anlaß, noch einmal dorthin zu gehen. Ein paar weitere Bilder werde ich dann mit nachhause nehmen und das Wissen, ob es Klopfer oder nur Griffe sind.

Sicher ist nur: Die Tür ist zu.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

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© 2011 – Der Emil

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Tür zu! (Nº 52 #oneaday bilingual)

  1. frizztext sagt:

    Hallo EMIL,
    Das Aussteigen aus der Straßenbahn hat sich gelohnt. Und du hast uns eine schöne visuelle Metapher zum Thema VERSCHLOSSENHEIT eingeträufelt …

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