Moin moin, ihr da draußen, die ihr hier ab und an vorbeischaut.
Heute schreib ich über – ja, da oben steht es ja schon: Sprachlosigkeit. Es gibt davon doch viele verschiedene Arten, die man nach Ursache auseinanderhalten kann oder nach der Dauer oder nach dem betroffenen Medium (wie die Schreibblockade, über die ich ein andermal bloggen werde).
Ich meine heute die Art, bei der man einfach einen Kloß im Hals hat und sich zu einem besimmten Thema überhaupt nicht mehr äußern kann.
Ein solches Problem traf mich im Okober 2007 sehr heftig. Im (kleinen) Kreise meiner Bekannten ging es jemandem sehr schlecht, sehr schlecht. Durch den Partner der betroffenen Person wurde ich regelmäßig über der Stand der Dinge informiert.
Doch war ihm sehr deutlich anzumerken, daß auch er mit der Situation an seine Ertragensgrenze gelangt war. Ich hätte gern durch meine Anwesenheit vor Ort oder wenigstens am Telefon gezeigt, daß ich einfach da bin. Oder das ganze zumindest beim Partner tun wollen …
Und? Was mach ich? Nichts, denn ich kann nichts tun. Die betroffenen Person war schien unerreichbar für mich. Und ich war unfähig zu handeln oder zu sprechen. Es ging zu tief. Obwohl es mich – eigentlich – nichts anging.
Tja, so geht es manchmal zu im Leben – da könnte man schreien, und man kann es doch nicht …
Und ich glaube, daß ich mit dieser Erfahrung nicht allein bin.
Kurz nachdem dieser Text aus mir drängte, hat sich die Situation verändert. Ich habe meine Bekannte noch einige Zeit fast täglich im Krankenhaus besucht. Leider war der Tod dann stärker.
Der Verfasser des Blogs schleicht traurig davon und dankt für’s Lesen.
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Erstveröffentlichung am 28. April 2008.
© 2008 – Der Emil
012 / 365 – One post a day


ja, es gibt viele Arten von Sprachlosigkeit. Das Internet habe ich als Chance erlebt, die Barriere der Sprachlosigkeit überwinden zu können…