Es kommt dennoch über den Tag so einiges zusammen.
Gar so viel auf eigenem Mist herumdenken tut nicht immer gut. Deshalb hörte ich heute vormittag wieder damit auf. Stattdessen widmete ich mich: dem Abwasch, dem Wäschewaschen, dem Annähen von zwei Knöpfen, dem Scannen einiger Zettel, dem Einkauf und dem Träumen. Besonders die letzten beiden Dinge waren durchaus erfolgreich. Neben dem Aufgezählten geschah noch eine ganze Menge, die ich normalerweise nicht bemerke und deshalb auch nirgends erwähne. Hier etwas sortieren, da etwas umräumen, dort etwas suchen, finden und verräumen.
Einen Teil meiner Zeit verbrachte ich auch heute wieder mit der Ausrüstung, die mich auf die Mittelaltermärkte begleitet. Einer meiner Füllfederhalter verlor immer wieder Tinte, der wurde zerlegt und gereinigt und trocknet noch. Zwei leere Schulhefte packte ich dazu als Ersatz für die vollgeschriebenen. Eine neue Rolle vom längsten Löschpapier der Märkte ist jetzt wieder dabei. Das fast leere Tintenfäßchen wurde ausgetauscht durch ein volles und die rundgeschriebene Venezianische Glasfeder durch eine andere ersetzt. Nachher werde ich die Markttextilien durchsehen und die gewaschenen Sachen wieder dazupacken (vielleicht mach' ich das aber auch erst morgen).
Genauer besehen summiert sich der Kleinkram auf etwas mehr als zwei Stunden (und Kaffee- und Teekochen sind noch nicht dabei und anderes Gedöns). Außerdem muß ich ja auch ins Bad, brauche Zeit für Essen und Kochen u.v.a.m. Aber all das ist ja nicht der Rede wert …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

