Denn eine solche Pause trau ich mich nicht zu machen.
Ich würde jetzt gern kurz verschwinden
Nur ein paar Tage nicht zu finden
sein – und so auch nichts zu hören
Ich ließe mich keinesfalls stören
Es wäre für Nerviges echt eine Hürde
Wenn ich für 'ne Weile verschwinden würde
Weltenflucht, jaja, aber nur kurz, wie ihr lesen könnt. Täte vielleicht vielen gut im Moment, ist aber eher nicht möglich, stimmt's? Weil das nichts an der allgemeinen Weltlage und wesentlich persönlicheren Umständen ändern würde …
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Einige angeschlagene Gläser landeten im Müll und eine jahrelang herumstehende Küchenwaage (alt, analog) zum Verschenken im Haus.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 17. Oktober 2025 war ich zufrieden mit dem angefangenen Umsortieren des Küchenregals (3 von 5 Ebenen), mit dem Kaffee auf der Couch am Nachmittag, mit der abgegebenen Waage.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Verschwinden, ja gerne! Nur- wohin? In die Einöde? Eine kleine Hütte im Nirgendwo, nur mit dem Allernötigsten ausgestattet. Ich stelle mir das schon ab und an vor. Doch dann merke ich, dass ich es ohne das Netz nicht lange aushalten würde. Gehört das mittlerweile schon zum Allernötigsten dazu? Und dann wäre da immer noch ich, und mit mir der Ballast, den ich nicht zurücklassen kann, der immer dabei sein würde, egal wie weit ich gehe.
Ich suche ja noch immer nach der rustikalen, ofenbeheizten Almhütte, die auf 1800 m ü.NN direkt am Ostseestrand liegt und ausgezeichete Internetanbindung hat 😉
Ja, das wäre nett! Nur müsste es bei mir die Nordsee sein. Ich liebe es etwas wilder! Und auch das Watt mag ich, diesen unvergleichlich salzig-modrigen Geruch.
Stimmt, Watt und sein Geruch gefallen mir auch; aber: An der Nordsee ist mir zu oft zu wenig Wasser in Sicht …
Ja! Als ich nach vielen Jahren Nordsee-Abstinenz das erste Mal mit Mann und Kindern hoch fuhr und ich die Autoscheiben runterkurbelte, um diesen typischen Geruch zu riechen und dann, als wir anhielten, die Düne hoch rannte und kein Wasser da war, das war schon eine Enttäuschung. Heute wüsste ich dank Internet schon im Voraus, wann Ebbe und Flut sind. Damals mussten wir uns noch vor Ort einen Tidekalender besorgen.