Zwonullzwo – Fünf. Oder 2020 D?
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Ich habe heute mehrfach schon diese neue, noch ungewohnte Zahl mithilfe von Tastaturen und mit der Hand geschrieben: 2025.
Das wird schnell zur Routine. Und all die anderen Routinen gehen weiter, wie sie bisher abliefen. Die Morgenroutine verlangt Kaffee und Keks, nach Wasser und Zahnbürste und eingem mehr. Das wird sich nicht ändern. Die Abendroutine bleibt wohl auch. Wenn ich mir vorstelle, wie mein Leben ohne Routinen, ohne feste, fast automatische Abläufe wäre: gruselig.
Natürlich wollen manche den Jahreswechsel immer wieder zum Durchbrechen oder Etablieren von Routinen nutzen. Wie oft das gelingt? Nun, wie oft überdauern die guten Vorsätze die ersten paar Wochen eines Jahres? Das ist der Grund, warum ich keine mehr habe für ein neues Jahr. Die beiden unterschiedlichen, spiegelbildlichen Bindeweisen der Schleife in den Schnürsenkeln hab ich irgendwann mitten im Jahr eingeführt, und zwar Zweiundzwanzig oder Dreiundzwanzig. Armbanduhren trage ich ja schon lange mal rechts und mal links, wie es mir grad besser paßt.
Wie immer bin ich sehr neugierig auf das, was kommen mag. Selbst wenn ich die allgemeine Weltlage als äußerst labil und unangenehm empfinde: Ich werde wohl an jedem Tag einen schönen Moment erleben. Das verspreche ich mir.
Erinnerung des Tages:
Soll ich das wirklich …? Nein, diese Erinnerung an einen Jahreswechsel ist wirklich nicht jugendfrei.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 1. Januar 2025 war ich zufrieden mit dem zwar windigen, aber sehr ruhigen ganzen Tag.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Lieber Emil,
selten schreibe ich etwas, häufig lese ich.
Heute nun wünsche ich Ihnen fürs Neue Jahr 2025 Gesundheit, Glück, Zuversicht, Vertrauen, Demut, Freundschaft und Zufriedenheit.
Danke für all die „Posts a Day“ in 2024
Bea
Vielen Dank. Mögest Du ein Jahr erleben, auf das Du zufrieden zurückblicken kannst.
Was wäre ich ohne Routine, womöglich ein Nervenbündel. Lach…
Ja, Routine gibt Sicherheit, sortiert das Leben in all seiner Unsicherheit.
Auf ein frohes neues Jahr für dich Emil.
Ich habe einige Routinen, die mich verunsichern (in dem Moment, in dem ich mich ihrer bewußt werde)…
Routine, sind das diese alltäglichen Dinge, die sich nie ändern, weil sie sein müssen? So wie das Ritual, das dem Aufstehen folgt? Eingebettet in die täglich immer wieder gleichen Tätigkeiten habe ich keine Routinen, jedenfalls keine zeitlich festgelegten. Ich lasse mich mehr und mehr treiben und merke dabei aber auch, wie ich abzudriften drohe. Vielleicht sollte ich mir doch wieder ein Gerüst an Routinen aufbauen?!
Liebe Grüße zu dir und viele schöne Momente,
Elvira
Ja, diese alltäglichen Dinge, die „automatisch” ablaufen, die kaum bemerkt werden …
Routinen sind „die täglich immer wieder gleichen Tätigkeiten”
„…an jedem Tag einen schönen Moment erleben.“ das kling zuversichtlich und gefällt mir sehr. Ich wünsche dir, dass dir das gelingt.
Und wenn ich darf, wünsche ich mir das auch für mich…
Ich drücke meine Daumen dafür, daß Dir das auch gelingt.
(Bisher funktioniert es.)
Danke…