Ein Gedanke, der mir beim Aussteigen aus der Badewanne kam.
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Ich hätte nicht so viel gegen das Älterwerden und seine Begleiterscheinungen einzuwenden, wenn ich dabei auch immer klüger werden würde. Aber vielleicht bemerke ich es nur nicht so deutlich, dieses Klügerwerden, nicht so deutlich wie die Zipperlein.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 07.06.2022 das frühe Wannenbad, die erledigten Nacharbeiten, die mir „geschenkten” inspirierenden Worte.
Für morgen zog ich die Tageskarte VI – Die Liebenden.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Jedenfalls wird man mit den Jahren und den mehr oder weniger schwierigen Vollbadeinstiegen doch nicht dümmer…besonders bei deiner Umtriebigkeit…Ich sehe dich belustigt und neugierig durch die Welt schreiten!
Das versuche ich zumindest, dieses „belustigt und neugierig durch die Welt schreiten“. Wobei ich allerdings von so einigen Dingen nicht mehr belustigt sein kann.
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Vollbäder genieße ich nur noch selten, denn ich weiß, welch ein Akt es ist, wieder aufzustehen. Eine kluge Entscheidung von mir, auf das stehende Duschen umzusteigen. Ich dachte immer, dass mit dem Älterwerden automatisch auch das klüger werden einhergeht (Demenz oder andere Erkrankungen schließe ich davon jetzt mal aus). Denn gemachte Erfahrungen, egal ob gute oder schlechte, es müssen nicht mal die eigenen sein, sollten die Klugheit doch vermehren. Ich erkenne an mir und anderen aber zwei Dinge, die das – manchmal – verhindern. Zum einen ist es das zu lange Verweilen in der Vergangenheit, zum zweiten einsetzender Altersstarrsinn.
Ach, dazu liebe ich das Liegen in Wasser und Schaum zu sehr. 😉
Ich schwelge gern in der Vergangenheit (nein, aber ich versuche, einiges in meinem Leben besser zu verstehen) und altersstarrsinnig scheine ich auch zu werden. Nur das klüger, das kann ich nicht wirklich wahrnehmen.